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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 6. Juli 2018

Sicherheit in Karlsruhe: KOD mehr im Einsatz

PRÄSENZ ZEIGEN:  Streife des KOD in der Innenstadt. Foto: Fränkle

PRÄSENZ ZEIGEN: Streife des KOD in der Innenstadt. Foto: Fränkle

 

Ordnungsamt legt den Sicherheitsbericht für 2017 vor

Die Zahl der Straftaten ist in den vergangenen Jahren in Karlsruhe gesunken (siehe Beitrag oben), parallel dazu die Präsenz des Kommunalen Ordnungsdiensts (KOD) gestiegen. Der Sicherheitsbericht für 2017, den der Leiter des Ordnungs- und Bürgeramts (OA) Dr. Björn Weiße im Hauptausschuss vorstellte, zeigt einen Anstieg der Einsätze des KOD von 8.345 im Jahr 2014 auf 11.116 im vergangenen Jahr.

Auch 2017 galt der Großteil der Einsätze (6.556) der KOD-Streifen Belästigungen, Streitigkeiten, alkoholbedingten Auffälligkeiten und anderen Störungen im Bereich der allgemeinen Gefahrenabwehr. Bereits an zweiter Stelle folgte das Eingreifen in Sachen Sauberkeit und Einhalten der öffentlichen Ordnung in den Grünanlagen (4.023). Haupteinsatzgebiete waren Werderplatz, Friedrichsplatz und das Umfeld des Hauptbahnhofs. Weiter war der KOD Teil der Sicherheitskräfte bei Heimattagen, Christkindlesmarkt, Altstadtfest Durlach oder „Das Fest“ und bei Festen, Umzügen und Testkäufen für den Jugendschutz aktiv.

Der Sicherheitsbericht gibt auch Einblick in andere Gebiete, auf denen das OA gefordert war. Als Versammlungsbehörde 2017 bei 287 Versammlungen, den größten Aufwand verursachte dabei das Geschehen um die Demos am von der Partei „Die Rechte“ am 3. Juni in Durlach ausgerufenen „Tag der deutschen Zukunft“. Ein weiterer Blick in die Statistik zeigt eine erfreuliche Entwicklung: Die Zahl der Waffenbesitzer in Karlsruhe ist von 3.048 im Jahr 2010 auf 1.866 im vergangenen Jahr gesunken. -trö-

 
 

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