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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 27. Juli 2018

Rheinbrücke: Sanierung verschoben

 

„Optimierungsbedarf“ bei Betonqualität für Rheinbrücke

Der für Anfang August vorgesehene Beginn der „Ertüchtigung“ der Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth verschiebt sich nach Angaben des Regierungspräsidiums Karlsruhe um mindestens einen Monat. Als Grund wird angeführt, dass die geforderte 200 Quadratmeter große Probefläche als Qualitätsnachweis für den Spezialbeton, der eingebaut werden soll, noch gar nicht angelegt werden konnte.

„Bei den laufenden Vorbereitungen haben erste Prüfungen durch das Regierungspräsidium ergeben, dass für die Herstellung dieser Probeplatte noch Optimierungsbedarf durch die Firmen bei der Betonmischung und dem Einbau besteht“, erklärte das Regierungspräsidium per Pressemitteilung. Im Sinne der Qualitätssicherung hatten die beauftragten Firmen eine rund 20 Quadratmeter große Fläche gefertigt, um über diesen Vorversuch, „die notwendigen Beton- und Einbauparameter zur Erstellung der 200 Quadratmeter großen Probeplatte festlegen zu können“.

Der neue Zeitplan unter Berücksichtigung der (noch nicht) gewonnenen Erkenntnisse sehe nun vor, dass die Firmen in der kommenden Woche eine weitere Musterfläche anlegen. Bei einem positiven Ergebnis, werde dann in der Woche ab dem 13. August die Probeplatte auf der Freifläche zwischen dem Jachthafen und der Rheinbrücke angelegt. Erst wenn diese die erforderlichen Vorgaben erfülle, könne die Baustellenverkehrsführung eingerichtet und mit den Bauarbeiten auf der Brücke begonnen werden. Nach derzeitigem Stand werde dies nun voraussichtlich Anfang September sein. -red-/-fis-

 
 

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