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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 26. Oktober 2018

Kriegsgräberfürsorge: Volksbund sammelt Spenden

Beitrag zur Versöhnung

Auch in Karlsruhe sind im November Sammlerinnen und Sammler für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge unterwegs. Sie bitten bei der Bevölkerung um eine Spende für den Volksbund. Die ehrenamtlichen Sammlerinnen und Sammler können sich ausweisen.

Die Spendenmittel werden nach wie vor für die Suche nach Kriegstoten und zur Pflege der deutschen Kriegsgräberstätten in der ganzen Welt benötigt. Aktuell bettet der Volksbund in Wolgograd 800 Kriegstote aus, in erster Linie Wehrmachtssoldaten, um sie voraussichtlich Ende des Jahres auf die Kriegsgräberstätte Rossoschka nahe Wolgograd zu überführen und dort würdig zu bestatten. Neben der Kriegsgräberpflege ist es für den Volksbund eine zentrale Aufgabe, jungen Menschen die Auswirkungen von Krieg und Gewalt zu verdeutlichen.

So veranstaltet der Volksbund auch im kommenden Jahr Workcamps für Jugendliche aller Nationen unter dem Motto „Arbeit für den Frieden – Versöhnung über den Gräbern“. Zudem wurde dieses Jahr die vom Volksbund betriebene Jugendbegegnungsstätte „Albert Schweitzer“ in Niederbronn–les Bains erweitert. Auch wenn der Volksbund im Auftrag der Bundesregierung arbeitet, finanziert sich der gemeinnützige Verein zu 7 5 Prozent aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen. -red-

 
 

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