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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 16. Februar 2018

Handelsmonitor: Zurück in die Städte

Abkehr von der der Grünen Wiese

Trotz steigender Umsätze des Onlinehandels wächst die Verkaufsfläche des Einzelhandels am Oberrhein. Zu diesem Ergebnis kommt der Handelsmonitor Oberrhein, eine jetzt neu vorgelegte Studie der Regionalverbände und der Industrie- und Handelskammern (IHK) am Südlichen und Mittleren Oberrhein zur Entwicklung des Einzelhandels im Zeitraum 2008 bis 2017. Die rund 5.700 in der Region registrierten Betriebe verfügen demnach zusammen über eine Verkaufsfläche von etwa 1,6 Millionen Quadratmeter, vergleichbar mit der Fläche von etwa 225 Fußballfeldern. Dabei sank gegenüber 2008 die Zahl der Geschäfte um 14,4 Prozent, während die Verkaufsfläche um 4,1 Prozent stieg.

Laut Handelsmonitor Oberrhein haben sich die Wege zum nächsten Supermarkt verkürzt und damit die Nahversorgung verbessert. Demnach stieg in der vergangenen Dekade der Anteil der Bevölkerung, die in fußläufiger Entfernung (maximal 700 Meter) von einem großflächigen Markt (mindestens 800 Quadratmeter Verkaufsfläche) wohnen, um fast ein Viertel auf 48 Prozent. Dabei heben sich besonders die Städte Karlsruhe und Rastatt hervor. Dort sind es sogar über drei Viertel der Bevölkerung, die kurze Wege zum Einkaufen haben.

Auch die Innenstädte konnten sich beim Einzelhandel besonders stark aufstellen. Besonders in den Mittelzentren Gaggenau (35,9 Prozent) und Bruchsal (35 Prozent) wuchs die Verkaufsfläche markant. Die Karlsruher Innenstadt verzeichnete hingegen einen Rückgang der Verkaufsfläche um 3,3 Prozent. -red-

 
 

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