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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 2. März 2018

Kultur: Aushängeschild für Kulturstadt

„ROOSEVELT´S HAT“ von Sarah McRae Morton mit Betrachterinnen. Foto: Bastian

„ROOSEVELT´S HAT“ von Sarah McRae Morton mit Betrachterinnen. Foto: Bastian

DEN LOTH-SKULPTURENPRIES der art erhielt Joana Vasconcelos. Galerist Christian K. Scheffel (rechts) und Alexander Heil, Neffe des Bildhauers Wilhelm Loth, posieren vor ihrem Objekt „Ostfriesland“. Foto: Fränkle

DEN LOTH-SKULPTURENPRIES der art erhielt Joana Vasconcelos. Galerist Christian K. Scheffel (rechts) und Alexander Heil, Neffe des Bildhauers Wilhelm Loth, posieren vor ihrem Objekt „Ostfriesland“. Foto: Fränkle

 

Positive Bilanz der Kunstmesse / art-Karlsruhe-Preis an Sarah McRae Morton

Die art Karlsruhe schreibt in ihrem 15. Jahr weiter Erfolgsgeschichte. Sammler, Medien und Kunstvermittler bescheinigten der mit 50.000 Gästen gut besuchten Messe für Klassische Moderne und Gegenwartskunst eine „eigenständige und gewichtige Position“ in der Region und weit darüber hinaus, heißt es in der Bilanzmeldung.

„Wie schwer es ist, eine Kunstmesse zu etablieren, deren Qualität zu halten und sie noch zu steigern“ könne nur ermessen, wer das Geschäft kenne, erklärte Kulturbürgermeister Dr. Albert Käuflein anlässlich der Verleihung des art-Karlsruhe-Preises am Samstagmorgen. Dass die art als „Aushängeschild der Kulturstadt Karlsruhe“ gelte, sei Kurator Ewald Karl Schrade und Messechefin Britta Wirtz zu verdanken – beide einten Kunstbegeisterung, wirtschaftlicher Realismus und tiefe Verwurzelung in der Kunstwelt.

Ein erfolgreiches Duo sind auch die Kölner Galeristin Anja Knoess und die Künstlerin Sarah McRae Morton als Gewinnerinnen des von Stadt und Land seit 2008 gemeinsam vergebenen art-Karlsruhe-Preises für die beste unter 192 One-Artist-Shows. Die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung erlaubt der Städtischen Galerie den Ankauf einer oder mehrerer Preisträger-Arbeiten für ihre art-Karlsruhe-Kollektion. Die Jury habe sich für die junge Amerikanerin entschieden, weil sie Malerei-Traditionen in die Gegenwart überführe und sich dabei einer mit politischen Botschaften aufgeladenen subtilen Bildsprache bediene, zitierte Galeriechefin Dr. Brigitte Baumstark aus der Begründung.

Premiere hatte in diesem Jahr die Auslobung des Loth-Skulpturen-preises, der laut Schrade den unermüdlichen Einsatz vor allem jener Aussteller honoriere, die Jahr für Jahr oft tonnenschwere Skulpturen und raumübergreifende Installationen mitbrächten. Die 20.000 Euro gingen an Galerist Christian K. Scheffel und die junge portugiesische Künstlerin Joana Vasconcelos. Nach der art ist vor der art – die nächste Ausgabe findet vom 21. bis zum 24. Februar 2019 statt. -maf-

 
 

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