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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 15. Februar 2019

Kombilösung: Innenausbau jetzt auch weit oben

BENÖTIGT PLATZ: Das sogenannte Raumgerüst für die Arbeiten an den oberen Wandflächen und der Decke der künftigen unterirdischen Haltestelle Durlacher Tor wird aufgebaut. Foto: KASIG

BENÖTIGT PLATZ: Das sogenannte Raumgerüst für die Arbeiten an den oberen Wandflächen und der Decke der künftigen unterirdischen Haltestelle Durlacher Tor wird aufgebaut. Foto: KASIG

 

Raumgerüst bringt Gewerke bis zur Bahntunneldecke / Provisorien in Kriegsstraße

Der Innenausbau von Bahntunnel und Haltestellen und der dortige Gleisbau schreiten zur Realisierung der Kombilösung parallel voran: In der U-Station Durlacher Allee wird es übergangsweise eng, denn Metallstrebe für Metallstrebe entsteht ein Raumgerüst.

Auf beiden je etwa 100 Meter langen Bahnsteigen wird je ein Gerüst aufgebaut, mit dem der Innenausbau auch oberhalb der bereits an die Wand montierten hellen Betonwerksteine fortgesetzt werden kann. Die beiden Gerüste werden zusätzlich in großer Höhe durch weitere Gerüstteile miteinander verbunden. Damit auch die Haltestellendecke eine schalldämmende Verkleidung im Weißton erhält.
Die Maschinen für den Gleisbau in der Haltestelle und den Tunnelabschnitten zwischen Gleisdreieck (Marktplatz) und Rampe Durlacher Allee können das Raumgerüst locker unterqueren, erklärt die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG) als Bauherrin der Kombilösung.

Der Gleisbau vollzieht sich im ersten Schritt weiter durch das Kleben von Unterschottermatten. Aus Lastern wird Schotter darauf gekippt, den Bagger verteilen und Walzen verdichten. Schließlich werden die auf einer bereits mit Gleisen ausgestatteten Fahrbahnhälfte vormontierten Elemente aus Schienen und Schwellen auf den Schotter gesetzt. Während Gewerke den Innenausbau samt Kunststeinen betreiben. So werden etwa Aufzüge und Rolltreppen in den Stationen Europaplatz, Lammstraße und Durlacher Tor montiert und elektrisch verkabelt.

Erde, Beton und Stahl bleiben beim zweiten Teilprojekt der Kombilösung zum Umbau der Kriegsstraße gefragt. Nächste Woche Sonntag, 24. Februar, soll ein Hochbaukran für Stahlbetonarbeiten zur Herstellung des Tunnelrohbaus aufgestellt werden. Ende Februar soll zudem ein Spezialgerät auch im Baufeld O5 bis zu 20 Meter tiefe Löcher in das Erdreich bohren. Diese bilden dann mit Stahlkorb-Bewehrung die Bohrpfähle als Baugrubensicherung. Im westlichsten Baufeld W1 auf der Straßenseite vor dem Bundesgerichtshof ist der Kanalbau weitestgehend beendet. So kann auch dort die provisorische Fahrbahn errichtet werden. -red-/-mab-

 
 

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