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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 22. Februar 2019

Fastnacht: Fröhlich Fastnacht feiern

BUNT und friedvoll soll Karlsruhes Fastnacht bleiben. Archivfoto: Fränkle

BUNT und friedvoll soll Karlsruhes Fastnacht bleiben. Archivfoto: Fränkle

 

Besonderes Augenmerk auf Familien bei Umzügen / Bewährtes Sicherheitskonzept / Durlach ändert Richtung

Nach frühlingshaftem Februar geht es im März gleich närrisch weiter. Mit den zwei großen Umzügen als Höhepunkte am Sonntag, 3., in Durlach und Fastnachtsdienstag, 5., in Karlsruhe, jeweils ab 14.11 Uhr. „66 Jahre jung, weiter geht’s mit ganz viel Schwung“ lautet das Motto des Festausschuss Karlsruher Fastnacht (FKF) zum närrischen Sechs-mal-elf-Jubiläum.

Ein Impuls für Umzug und Karlsruher Fastnacht, betonte FKF-Präsident Michael Maier im Pressegespräch. Volunteers sollen dem 77 Nummern umfassenden Tross vorausmarschieren und kleine Hefte mit Info samt Sicherheits- und Verhaltensregeln sowie Zugstrecke mit Moderations- (Marktplatz, Stephanplatz, August-Dürr-Straße) und Verpflegungsstellen verteilen. Vom Durlacher Tor geht es bis zum Europaplatz, dann die Karlstraße südwärts. Von Höhe Garten- bis Mathystraße ist eine Familienzone vorgesehen, weshalb die zirka 2500 Teilnehmenden, auf mehr Wagen als zu Fuß unterwegs, angehalten sind, noch hinreichend Wurfmaterial übrig zu lassen.

Ehe die Auflösung am Festplatz ansteht, wo in der Schwarzwaldhalle ab 16.11 Uhr ein Kehraus zur gemeinsamen Feier steigen soll. So friedvoll wie das ganze närrische Treiben wünschen sich die Akteure. „Eine Puppe können wir drinnen nicht verbrennen, aber wir werden uns etwas einfallen lassen“, verspricht Maier. Etwa 200 KSC-Ordner sichern vor allem die Fahrzeuge ab, das Tiefbauamt bringt rund 8,5 Tonnen Material zur Streckensperrung an und wieder weg. Auch die Polizei möchte mit mehreren Einheiten plus Reserven „ihren Beitrag leisten, dass es eine fröhliche, friedliche Veranstaltung gibt“, unterstrich der Sprecher des Polizeipräsidiums, Martin Plate. Er machte deutlich, „wenn es Störungen, Pöbeleien, Aggressionen gibt“, schnell intervenieren zu können.

Es bleibt beim bewährten Sicherheitskonzept, etwa mit SOS-Inseln. Wie in Durlach und Aue, wo auch schon rund 100000 Gäste erwartet werden. Und sich die Strecke, genauer einfach die Zugrichtung ändert. Knapp 3000 Teilnehmer bei gutem Zulauf von Hästrägern begeben sich von der Karlsburg- über Pfinztal-, Christof- und Auer Straße über Schinnrain- und Hildebrand- bis zur Rommelstraße. Neu ist eine abgesperrte Familienzone am Rathaus mit Zugang über Saumarkt und Gewölbekeller, wo man Kinderwagen abstellen und sich zurückziehen kann. „Wir hoffen natürlich, dass viele Familien das nutzen, um gemeinsam ein tolles Erlebnis zu haben“, warb Ortsvorsteherin Alexandra Ries. -mab-

 
 

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