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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 22. Februar 2019

Grötzingen: Jugend will Ort aktiv mitgestalten

Von Bus und Café über das Hallenbad und mehr Mülleimer bis zu kostenlosem WLAN und Zebrastreifen reichte das Themenspektrum: Vertretungen von Ortschafts- und auch Gemeinderat, Stadtjugendausschuss, Schulsozialarbeit, Arbeitsgemeinschaft der Grötzinger Vereine hielten sich jüngst bewusst im Hintergrund beim Grötzinger Jugendforum.

In der Begegnungsstätte gab Ortsvorsteherin Karen Eßrich eine kurze Erklärung ab, überließ das Weitere den Moderatoren Daniel Apfelbaum und Nadja Dauner vom Kinder- und Jugendhaus. Die dort erfolgte Auswertung von 150 Fragebögen bildete die Basis.

Gruppen erarbeiteten Vorschläge und Aufgaben, feilten an Profilen, Gewichtung. „Open Air“-Kino auf dem Niddaplatz? Ein Jugendcafè mit moderaten Preisen – ähnlich betrieben wie der Schulkiosk, in der neuen Bibliothek? Beispiele vieler konstruktiver Anregungen. Übel aufgefallen sind die vielen Kippen am Schuleingang, zu wenige Mülleimer im Ort. Verbreitet stark erwünscht ist ein Aufwerten des Baggersees. Eine Schwimmplattform würde gut hineinpassen.

Die anwesende DLRG-Jugend wurde gleich befragt. Jugendliche sind besonders vernetzt und pochen auf kostenloses WLAN. Um wilden Schmierereien, keinesfalls gutgeheißen, Einhalt zu gebieten, wäre eine offizielle Graffiti-Wand mit Künstlern dienlich. Verfügen die Verkehrsbetriebe über Ruftaxi-Funktion für sichere Heimkehr im Dunkeln? Auch solche Fragen stellten um Lösen und Gestalten bemühte Schüler. Eine Liste machbarer und wünschenswerter Ideen zeigte am Ende, wie das Leben im Ort mit und für Jugendliche noch erfreulicher sein könnte. Eßrich sah willkommene Impulse, Zuständigkeit und Umsetzbarkeit würden geprüft, alle Punkte beantwortet. -red-

 
 

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