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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 22. Februar 2019

Kombilösung: Gleisbau im Gleisdreieck begonnen

GLEISE für eine dort später betonierte feste Fahrbahn werden auch schon im Gleisdreieck unter dem Marktplatz verlegt. Foto: KASIG

GLEISE für eine dort später betonierte feste Fahrbahn werden auch schon im Gleisdreieck unter dem Marktplatz verlegt. Foto: KASIG

 

Schienen lassen Bahntunnel für Kombilösung weiter Gestalt annehmen / Vormontierte Trassenteile landen in Betonbett / Optik aufwertendes Aufrauen fertig

Auch im Gleisdreieck unter dem Marktplatz sind nun die ersten Gleise platziert: Während die Schienen in allen Tunnelabschnitten und den sieben neuen unterirdischen Haltestellen aber auf einem Schotterbett liegen sollen, wird an der zentralen Verteilstelle des U-Bahnverkehrs die sogenannte feste Fahrbahneingebaut.

Dabei werden die Gleise auf Betonschwellen vormontiert und mit diesen noch einmal in ein Betonbett eingegossen. Dadurch wird gesichert, dass die Gleise trotz dort später abbiegender Bahnen immer in ihrer Lage bleiben. Im Gleisdreieck unter der Kaiserstraße und dem nördlichen Ende des Marktplatzes liegen die ersten Gleisbögen und Kreuzungen zunächst in der Ostkurve, im Abzweig Richtung Kronenplatz und Durlacher Tor.

Auch auf der zweiten, der nördlichen Fahrweghälfte in den Tunnelabschnitten und Haltestellen macht der Gleisbau Fortschritte, erklärt die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG) als Bauherrin: Die Arbeiter kleben zunächst die das Übertragen von Schall auf angrenzende Gebäude verhindernden Unterschottermatten auf die Betonsohlen. Darauf kommen Schotter und schließlich die bereits auf der südlichen Fahrweghälfte vormontierten Gleise und Betonschwellen.

Der Innenausbau der Haltestellen ist in mehreren Gewerken zu beobachten – und bereits (weitgehend) vollbracht: Das Unternehmen, das die Stationen mit dem hellen Bahnsteigbelag und den hellen Wänden ausstattet, nimmt im Durlacher Tor und in der Haltestelle Kronenplatz nur noch Restarbeiten vor, in der Lammstraße wird schon die Bahnsteigoberfläche gestaltet. Die Stockarbeiten – das Aufrauen des glatten Rohbaubetons an den Wänden der Treppenaufgänge und auf den Zwischenebenen – sind fertig.

In der Kriegsstraße geht es mit dem Autotunnel voran, der einmal unter der komplett neu entstehender Straßenbahntrasse liegt. Seit Montag wurden am Ettlinger Tor Verdachtspunkte von Kampfmitteln ausgeräumt. So konnte es für Baggerarbeiten unter Aufsicht einer Spezialfirma immer wieder zu tageweisen Sperrungen auf der Kriegsstraße kommen. -red-/-mab-

 
 

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