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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 22. Februar 2019

Städtischer Haushalt: Interaktiver Finanzplan

 

Karlsruhe kann sich jetzt durch Stadthaushalt klicken

Als erste Großstadt im Land bietet Karlsruhe seit dem 20. Februar ihren Haushalt interaktiv an. Online können nicht nur Interessierte, sondern auch Vertreter aus Politik und Wirtschaft mit wenigen Klicks sämtliche Daten des Doppelhaushalts 2019/20 aufrufen.

Egal ob es um Bauprojekte oder Kultur- und Sportförderung geht – wieviel die Stadtverwaltung jährlich investiert und wie sich diese Posten verändern, ist grafisch aufbereitet und transparent einsehbar. „Uns ist es wichtig, die Digitalisierung immer voranzutreiben“, betonte Erste Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz bei der Vorstellung des neuen Angebots. Karlsruhe habe in Baden-Württemberg nun in den Stadtkreisen eine Pilotfunktion übernommen, denn bislang sind beim interaktiven Haushalt nur mittlere Städte im Boot.

„Wir wollen die Verwaltung nutzerfreundlich und wirtschaftlich aufstellen“, bekräftigte auch Stadtkämmerer Torsten Dollinger. Die Digitalisierung biete dabei Chancen, Serviceleistungen sowie interne Strukturen und Abläufe kontinuierlich zu verbessern. Konkret gibt die städtische Webseite www.karlsruhe.de unter dem Pfad „Stadt und Verwaltung / Stadtverwaltung / Stadtfinanzen / interaktiver Haushalt“ nicht nur Überblick zum Gesamtetat der Stadt, sondern auch zu geplanten Investitionen und Maßnahmen. Dargestellt sind Ergebnishaushalt und Finanzhaushalt mit allen wesentlichen Kennzahlen auch für die mittelfristige Finanzplanung.

Zudem werden kurzfristige Entwicklungen und langfristige Tendenzen visuell aufbereitet. Interaktiv lässt sich etwa in Erfahrung bringen, welche Steuern eingenommen werden, welche Summe für den Straßenbau zur Verfügung steht oder wieviel Geld in Bäder investiert wird. Nutzbar ist das Online-Angebot sowohl vom Computer aus wie auch mit allen mobilen Endgeräten. „Gerade Grafiken, Schaubilder oder etwa Trends gibt es in diesem Umfang bisher nicht in der gedruckten Version. Das ist ein echter Mehrwert des interaktiven Haushalts“, so die Finanzbürgermeisterin.

In Zukunft will die Verwaltung nicht nur das Nutzerverhalten evaluieren, sondern auch eine Zahlenhistorie zwischen dem Ist-Ergebnis und der Planung aufbauen. Um den Nutzern die Anwendung leicht zu machen, steht ein Benutzerhandbuch zum Herunterladen zur Verfügung. Ergänzend gibt es den knapp 800 Seiten starken Haushaltsplan weiterhin als PDF-Dokument. Fragen und Anregungen können Interessierte per E-Mail an interaktiver.haushalt@karlsruhe.de richten. -bea-

 
 

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