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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 1. März 2019

Gemeinderat: Halle für Schulsport und Basketball

DIE SCHUL- UND BASKETBALLHALLE soll im Beiertheimer Feld auf der Freifläche zwischen der Brauerstraße (rechts) und der Elisabeth-Selbert-Schule gebaut werden. Foto Fränkle

DIE SCHUL- UND BASKETBALLHALLE soll im Beiertheimer Feld auf der Freifläche zwischen der Brauerstraße (rechts) und der Elisabeth-Selbert-Schule gebaut werden. Foto Fränkle

 

Schlüsselfertiger Bau bei Elisabeth-Selbert-Schule / Platz für 1.500 Zuschauer / Zweitligataugliche Spielstätte für PSK Lions

Einstimmig erklärte sich der Gemeinderat mit Gesamtkosten von 21,590 Millionen Euro für den schlüsselfertigen Bau einer Dreifeldsporthalle bei der Elisabeth-Selbert-Schule einverstanden. Der Großauftrag über 17,574 Millionen Euro geht an Generalübernehmer Peter Groß.

Bereits vor einem Jahr hatte der Gemeinderat dem Bau einer Halle in Fertigbauweise für rund 13,5 Millionen Euro zugestimmt, die mit einer Tribüne für 1500 Zuschauer bereits ab September 2019 auch für Zweitliga-Spiele zur Verfügung stehen sollte. Nachdem bei der ersten europaweiten Ausschreibung überhaupt kein Angebot einging, wurde mit dem einzigen Bieter aus der zweiten Ausschreibungsrunde nun in einem Verhandlungsverfahren das neue Angebot ausgearbeitet, das eine Ausführung in konventioneller Stahlbeton-Massivbauweise vorsieht.

„Die Notwendigkeit des Baus ist unstrittig, aber die ständig steigenden Baukosten sind nach Außen nicht mehr zu vermitteln“, sah Detlef Hofmann grundsätzlichen Diskussionsbedarf hinsichtlich der Qualitätsstandards. „Nicht jedes mal ist ein Rolls Royce notwendig“ sprach sich der CDU-Stadtrat gegen ein „weiter so“ aus. „Wir müssen tatsächlich mehr Kompetenz in der Verwaltung aufbauen“ fand er dabei Unterstützung bei Michael Zeh (SPD).

„Es werden keine goldenen Wasserhähne eingebaut“, liegt für Thomas H. Hock (FDP) dagegen der Karlsruher Standard im Vergleich zu anderen Städten nicht zu hoch, in der Sporthallenstrategie liege man aber einige Jahre zurück. „Der Anspruch, Sportstätten für jede Liga bereitzuhalten, ist nicht zu erfüllen,“ entgegnete OB Mentrup. Nach einem Kraftakt bei den Hallen für Schul- und Vereinssport sei man vielmehr „auf einem guten Weg“.

„Nicht am Baustandard schrauben und schon gar nicht auf Kosten der Umwelt“, warb Zoe Mayer vergeblich, für den GRÜNE-Antrag Mehrkosten von 233.835 für den Einsatz von Recyclingbeton „draufzusatteln“. Der Antrag wurde mit 27-Gegenstimmen abgelehnt. -fis-

 
 

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