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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 1. März 2019

TRK: Innovationen aus der Region

Innovationsförderung der TRK vom Land unterstützt. Foto: Fränkle

Innovationsförderung der TRK vom Land unterstützt. Foto: Fränkle

 

Als eines von elf prämierten Projekten wird das „TRK Innogator NETZ“ in Zukunft vom Wirtschaftsministerium des Landes unterstützt. Den Förderbescheid in Höhe von 177.000 Euro übergab Staatssekretärin Katrin Schütz jüngst an die TechnologieRegion Karlsruhe GmbH (TRK).

„Wir erwarten uns von der Region eine ganze Menge“, betonte Schütz gegenüber der Presse. „Globale Veränderungsprozesse erfordern auch auf regionaler Ebene neues Denken und neue Kooperationen, um das Innovationsgeschehen im Land zu sichern“, führte sie weiter aus. Das geplante TRK-Projekt wird sich vor allem der Vernetzung von Betrieben, Institutionen und Organisationen widmen. Neben einem sogenannten Kompetenzatlas, der eine Übersicht über Wissens- und Technologietransferstellen geben soll, ist eine Informations- und Kollaborationsplattform geplant.

Profitieren sollen davon vor allem kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs), die bei „vollen Auftragsbüchern“ oft keine Zeit für Innovationen hätten, so Schütz später. Auch Karlsruhes Oberbürgermeister und Vorsitzender des TRK-Aufsichtsrates Dr. Frank Mentrup sah hierin die Chance für KMUs „ihr Potenzial schneller zu identifizieren und „notwendige Prozesse mit kompetenten Partnern umzusetzen, die an gemeinschaftlichen Zielen interessiert sind.“ So könnten die Betriebe „auch in Zukunft wettbewerbsfähig“ bleiben.

Geschäftsführer Jochen Ehlgötz betonte abschließend die „Lotsen- und Pilotfunktion“ der TRK und führte aus, dass mit den Fördermitteln eine neue Personalstelle geschaffen werde, die sich der „Verknüpfung der Akteure“ widmen soll. Ziel sei es, mehr Transparenz zu schaffen und neue Themenschwerpunkte neben Energie, Mobilität und Digitalisierung auszuloten. -gem-

 
 

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