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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 8. März 2019

ÖRK: Erste Schritte zum Weltgipfel

BLICK AUF 2012: BM Dr.Albert Käuflein, Landesbischof Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh, Petra Bosse-Huber,  Dr. Olaf Fyske Tvreit und OB Dr. Frank Mentrup (v. l.) beim Empfang im Rathaus. Foto: Fränkle

BLICK AUF 2012: BM Dr.Albert Käuflein, Landesbischof Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh, Petra Bosse-Huber, Dr. Olaf Fyske Tvreit und OB Dr. Frank Mentrup (v. l.) beim Empfang im Rathaus. Foto: Fränkle

 

Vorbereitungen für Vollversammlung des Ökumenischen Rats der Kirchen gestartet

Im September des Jahres 2021 rückt Karlsruhe weltweit in den Fokus des medialen Interesses. Dann ist die Fächerstadt eine gute Woche lang Gastgeberin der elften Vollversammlung des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK).

Im ÖRK, der sich die sichtbare Einheit im Glauben zum Ziel gesetzt hat, schlossen sich 1948 die Mehrzahl der orthodoxen Kirchen, zahlreiche anglikanische, baptistische, lutherische, methodistische und reformierte Kirchen sowie viele vereinigte und unabhängige Kirchen zusammen. Die derzeit 350 Mitgliedskirchen umfassen mehr als 500 Millionen Christen in aller Welt. Die in achtjährigem Rhythmus tagende Vollversammlung ist das oberste legislative Organ des ÖRK  und findet 2021 mit der Austragungsstadt erstmals auf deutschem Boden statt. Zur elften Auflage des Weltgipfels der Kirchen, die unter dem Leitthema „Die Liebe Christi bewegt die Welt zu Versöhnung und Einheit“ steht, erwartet der ÖRK mehr als 2.000 Delegierte aus allen Kontinenten sowie mehrere Tausend Besucherinnen und Besucher, die am breitgefächerten Rahmenprogramm teilnehmen.

Zum Start der Vorbereitungen waren in der vergangenen Woche Vertreter der weltweiten, nationalen und regionalen Ebene des ÖRK zu Gast in der Fächerstadt, in der in den nächsten Tagen auch ein Organisationsbüro eröffnen soll. Niemand könne „heute die Probleme der Welt alleine lösen“, sah ÖRK-Generalsekretär Dr. Olav Fyske Tveit bei seinem Besuch im Karlsruher Rathaus die elfte Vollversammlung nicht nur als ein Treffen zu pastoralen und theologischen Fragen, sondern auch als „wichtige Standortbestimmung der Kirchen in der Welt“.

Für das Thema Versöhnung und Einheit sei Karlsruhe durch die Lage an der „früher umkämpften Grenze Rhein“ ein politisch „symbolträchtiger und genau der richtige Versammlungsort“, unterstrich die deutsche Auslandsbischöfin Petra Bosse-Huber. Und Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup freute sich beim Empfang der Gäste im Bürgersaal des Rathauses vor allem „auf den lebendigen und in die Zukunft gerichteten Dialog mit der Bürgerschaft“. -trö-

 
 

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