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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 8. März 2019

Städtepartnerschaften: Reger Studienkontakt zwischen Partnerstädten

Studierende aus Karlsruhe und Temeswar  arbeiten sei 2012 im Rahmen eines Austauschs der beiden Partnerstädte an einem Projekt im Bereich der Signalprozessoren und lernen dabei sich  und ihre Heimatländer gut kennen. Foto: HA

Studierende aus Karlsruhe und Temeswar arbeiten sei 2012 im Rahmen eines Austauschs der beiden Partnerstädte an einem Projekt im Bereich der Signalprozessoren und lernen dabei sich und ihre Heimatländer gut kennen. Foto: HA

 

ProKaTim zwischen Karlsruhe und temewar erfolgreich / Freundeskreis Halle erinnert an 30. Jahr des Mauerfalls

Das Projekt "ProKaTim" vereint seit 2012 Studierende der Hochschule Karlsruhe und der Polytechnischen Universität von Temeswar.

In gemischten Projektteams arbeiten sie ein Semester lang an einem Projekt im Bereich der Signalprozessoren. Die Studierenden  treffen sich zu einer Einführung- und einer Abschlusswoche in Karlsruhe und Temeswar und kommunizieren  sonst über das Internet. ProKaTim ist für sie eine Möglichkeit, internationale Erfahrung zu sammeln ohne gleich ein ganzes Semester ins Ausland zu gehen. Sie lernen ein Land kennen, das ihnen häufig noch unbekannt ist, bauen Vorurteile ab und schließen Freundschaften.

Der Student Clemens Schwarz meint: „Kaum ein anderes Land hat mich hinsichtlich vieler Vorurteile eines Besseren belehrt: Wir wurden in gut ausgestatteten Zweibettzimmern untergebracht. Auf dem Campus gab es einen Supermarkt, diverse Essensangebote und nette Bars. Beeindruckend fand ich den Besuch bei der in Timișoara ansässigen Firma Nokia. Ich war erstaunt zu erfahren, dass das Netz des Anbieters Telefónica ausschließlich bei Nokia verwaltet wird, ebenso wie ein Teil des Netzes der deutschen Telekom. Es werden dort sogar erste Feldversuche mit dem neuen 5G Mobilfunkstandart durchgeführt. Ich bin sehr froh, mich für diesen Austausch entschieden zu haben. Die Zusammenarbeit in den gemischten Teams funktionierte hervorragend und ich habe Freundschaften in Rumänien geschlossen.“  

Simon Haungs hat „besonders die Offenheit der Rumänen beeindruckt, die ich sowohl in Gesprächen mit anderen Studierenden als auch auf der Straße erlebt habe. Auf einem Markt wurden wir von einem ungarischen Marktverkäufer auf Deutsch angesprochen, der zunächst einige Anekdoten erzählte und uns dann sogar einlud. Ich habe viele positive Erfahrungen gemacht und werde den Kontakt zu den rumänischen Austauschstudenten aufrechterhalten.“  

Der Freundeskreis Karlsruhe - Halle hat Ende Februar seinen Vorstand für die nächsten zwei Jahre gewählt. Neben der Vorsitzenden, Dr. Bärbel Maliske-Velten, wurden Christine Nadolny, Achim Hesse und Ingo Liebe als Stellvertretende bestätigt. Neu dazu kam Ilse Wadles. Seit seiner Gründung im Jahre 2007 kann der Freundeskreis. auf eine Reihe positiver Ergebnisse zurück blicken. So leisteten Bürgerreisen in die Partnerstadt Halle oder Veranstaltungen mit prominenten Hallensern in Karlsruhe einen wesentlichen Beitrag zur Intensivierung der Städtepartnerschaft geleistet. Das Jahr 2019 ist ein ganz besonderes: Es ist das Jahr der 30-jährigen Wiederkehr des Mauerfalls. Daher gelten viele Veranstaltungen diesem bedeutenden Ereignis. Info: www.ka-hal.de/aktuell.htm  -red-

 
 

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