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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 15. März 2019

Digitalisierung: App für Freizeit und Bürgerdienste

„BÜRGER-APP GEMEINSAM GESTALTEN“ hieß es für die Teilnehmenden beim Workshop im Zukunftslabor der Stadt Karlsruhe. Diskutiert wurden Nutzergruppen und deren Bedürfnisse. Foto: Fränkle

„BÜRGER-APP GEMEINSAM GESTALTEN“ hieß es für die Teilnehmenden beim Workshop im Zukunftslabor der Stadt Karlsruhe. Diskutiert wurden Nutzergruppen und deren Bedürfnisse. Foto: Fränkle

 

Workshop bringt Interessengruppen zusammen / Grundstein für Testversionen gelegt

Mit dem Projekt „digital@KA“ entwickelt die Stadt Karlsruhe eine Multifunktions-App, die zum Bindeglied zwischen analoger und digitaler Welt werden soll. Ziel ist es, mit nur einem Passwort (Single-Sign-On) einen einfachen Zugang zu verschiedenen städtischen und privaten Diensten zu ermöglichen.

Um die App an die Bedürfnisse der Nutzenden anzupassen, lud das Projektteam nun Bürgerinnen und Bürger, städtische Mitarbeitende, Vereine, Vertreterinnen und Vertreter des Einzelhandels sowie der lokalen Wirtschaft zu einem Workshop ein. Dabei versetzten sich die Teilnehmenden in sogenannte „Personas“ hinein, fiktive Personen, die mit ihren Eigenschaften und ihrem Nutzungsverhalten stellvertretend für bestimmte Gruppen stehen. Aus deren Sicht mussten sie übliche Aufgaben und die Interaktionen mit der Stadtverwaltung beschreiben.

Danach wurden neue „Personas“ für Firmen und Vereine geschaffen, die Einzelhandel, Startups Sport- oder Kulturvereine repräsentierten. Erste Testversionen der App sollen nun folgen und ab Ende 2019 sollen im halbjährlichen Rhythmus neue Versionen erscheinen. Gefördert wird das Projekt im Rahmen von „digital@bw“, einer Initiative des Landesministeriums für Digitalisierung. Mehr zu Mitgestaltung und Projektpartnern auf beteiligung.karlsruhe.de. -gem-

 
 

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