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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 15. März 2019

Stimmen aus dem Gemeinderat: FDP: Was hilft gegen den Mietpreiswahnsinn?

Karl-Heinz Jooß, FDP-Stadtrat

Karl-Heinz Jooß, FDP-Stadtrat

 

Die Mieten in den Städten steigen. Maßnahmen wie die Mietpreisbremse verfehlen ihre Wirkung. Welche Ideen könnten die Wohnungsnot in den Großstädten lösen?

Prognosen des UN-Bevölkerungsfonds zufolge werden im Jahr 2050 zwei Drittel aller Menschen in Städten wohnen. Der Raum in den Innenstädten wird immer knapper, das Bauland immer teurer, die Mieten steigen immer höher. Immer weniger Menschen, vor allem jene mit mittlerem und niedrigem Einkommen, können sich eine Miete in den Städten leisten. Doch wie können Verdrängung und soziale Entmischung verhindert werden? Die Herausforderung dabei ist es, Investitionen durch die Regulierungen nicht zu verhindern. Denn klar ist, es müssen mehr Wohnungen gebaut werden. Die Grundstückspreise in den Städten steigen immer weiter. Dadurch steigen wiederum die Mieten.

Würde Bauland kostenfrei werden, könnten moderate Mieten gehalten werden. Eine Möglichkeit wäre, weitere Stockwerke auf den Bestand zu bauen, Verwaltungsgebäude in der Innenstadt umzunutzen oder die Parkplätze von Discountern (die FDP hatte hierzu bereits einen Antrag!) zu überbauen. Vorschläge haben wir bereits viele gemacht, umgesetzt wurde nichts. OB Dr. Frank Mentrup muss sich entscheiden, ob er nun handelt und spürbar Druck aus dem Wohnungsmarkt nimmt oder seine Amtszeit als hausgemachter Mietpreistreiber beendet.

Karl-Heinz Jooß
FDP-Stadtrat

 
 

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