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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 22. März 2019

AniKA: Allianz für Integration

 

AniKA bündelt Informationen für Zugewanderte

Wer neu in Karlsruhe ist, braucht Orientierung. Um Zugewanderten den Start zu erleichtern, haben sich rund 60 Akteure im Bündnis „AniKA – Ankommen in Karlsruhe“ versammelt und Ende Februar einen gemeinsamen Web-Auftritt freigeschaltet.

Ein Klick auf anika-net.de genügt und Ratsuchende erfahren beispielsweise, wer bei der Anerkennung im Ausland erworbener Berufs- und Studienabschlüsse weiterhilft, wann das Winterspielzimmer für Eltern mit Kleinkindern geöffnet hat, wo man etwa sein Deutsch verbessern oder Fahrradkurse für Erwachsene buchen kann. Die Seite gibt einen Überblick über Themen wie Wohnen, Arbeit, Bildung und Freizeit, sorgt auch für mehr Transparenz. Zu jedem Vorschlag gibt es einen kurzen Text, Angaben zu Kosten und Zielgruppe sowie Kontaktdaten.

Das bereits im Integrationsplan 2017 angestoßene Portal soll um eine Willkommensbroschüre ergänzt werden, die weitere Hintergründe liefere und helfe, Integrationsprozesse zu beschleunigen, stellte die Leiterin des städtischen Büros für Integration, Meri Uhlig, beim Pressegespräch im Internationalen Begegnungszentrum in Aussicht. Uhlig berichtete von einem Notarzt und dessen Anregung, Zugwanderten Kriterien an die Hand zu geben, in welchen Fällen der Ruf des Rettungsdiensts zwingend sei und wann der Besuch beim Hausarzt genüge.

Die Leiterin der AniKA-Geschäftsstelle, Shqipe Bajrami-Grohs will auch Begriffe aus dem deutschen Verwaltungsjargon „übersetzt“ wissen. Als die Schweizerin erstmals von einem Bürgerbüro hörte, „konnte ich mir darunter nichts vorstellen“, sie habe es für einen Kaffeetreff gehalten. Bürgermeister Martin Lenz lobte das strategische Vorgehen des Netzwerks, alle zögen an einem Strang. Mehr Info: www.anika-net.de. -maf-

 
 

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