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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 29. März 2019

Planungsausschuss: Wohnpotenzial als Flächenatlas

Einen Projektstandsbericht zum Karlsruher Wohnpotenzialflächenatlas nahmen die Mitglieder des Planungsausschusses jüngst zur Kenntnis. Derzeit ermittelt das Liegenschaftsamt Wohnpotenzial in der Fächerstadt mit Hilfe von Luftbildern, die dann evaluiert und bewertet werden.

Zur endgültigen Qualifizierung findet außerdem in einem letzten Schritt eine Ortsbegehung statt. Ziel dieses vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau geförderten Projekts ist eine Übersicht darüber, wo im Karlsruher Stadtbereich noch Innenentwicklungsmöglichkeiten bestehen. Bezuschusst wird außerdem ein Leitfaden für aktives Flächenmanagement. Dieser sogenannte Aktivierungsleitfaden soll dann stadtweit einsetzbar sein.

Möglichkeiten zur Innenentwicklung bieten etwa Garagenhöfe oder Flächen, die entweder minderbebaut sind oder abweichend genutzt werden. Zudem geht es um die Aufstockung von Einzelgebäuden oder Wohnanlagen. In ihrem Zwischenbericht hat die Stadtverwaltung 2.500 Gebäude mit aktivierbarem Wohnpotenzial identifiziert. Zur endgültigen Qualifizierung dieser Flächen stehen nun weitere Schritte an: wie Gespräche mit Experten oder das Untersuchen von Fallbeispielen.

Das Erstellen des Karlsruher Wohnpotenzialflächenatlasses und des Aktivierungsleitfadens soll im Herbst 2019 fertiggestellt sein. Der Abschluss des gesamten Projekts inklusive des musterhaften Prozesses der Aktivierung wird für Anfang 2020 erwartet. -bea-

 
 

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