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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 29. März 2019

Verabschiedung: Ein Glücksfall für den Nahverkehr

EIN JAHRZEHNT FÜR DIE KOMBILÖSUNG: OB Dr. Frank Mentrup verabschiedet KASIG-Leiter Konrath in den Ruhestand. Foto: Fränkle

EIN JAHRZEHNT FÜR DIE KOMBILÖSUNG: OB Dr. Frank Mentrup verabschiedet KASIG-Leiter Konrath in den Ruhestand. Foto: Fränkle

 

Mit viel Applaus und viel Lob wurde Uwe Konrath, Geschäftsführer der Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG), von Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup in den Ruhestand verabschiedet. Konrath sei „für die Region und den Nahverkehr ein Glücksfall“ gewesen, urteilte Mentrup und betonte dessen wichtige „Erfahrung im Einsatz am Gleis“.

Die sammelte der Bauingenieur unter anderem bei der Deutschen Bundesbahn sowie bei den Karlsruher Verkehrsbetrieben und der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft, bevor er sich 2009 in leitender Funktion der Kombilösung verschrieb. Trotz einiger Rückschläge wie die Insolvenz des Baukonzerns Alpine, steckengebliebene Bohrmaschinen, Wassereinbrüche oder des unverhofften Auffindens historischer Fundamente habe Konrath stets den Bau des „Mammutprojektes“ vorangetrieben und dabei Kompetenz, Verantwortung, Freundschaftlichkeit und Humor bewiesen, machte OB Mentrup deutlich. Für diese Worte gab es großen Beifall von den zahlreichen Gästen aus Kommunalpolitik, Stadtverwaltung und Baubranche.

Auch Konraths Nachfolger Frank Nenninger fand nur lobende Worte, hob „Mut und Risikobereitschaft“, aber auch „Einsicht und Weitsicht“ des Geehrten hervor. Der bedankte sich bei allen Beteiligten für die Zusammenarbeit und das in ihn gesetzte Vertrauen beim „Jahrhundertprojekt“. Er habe immer bauen wollen, zu seinen schönsten Erlebnissen habe es gehört, die „staunenden Gesichter“ an Tagen der offenen Baustelle zu sehen. Der 66-Jährige geht offiziell am 31. März in Pension, steht aber dem Projekt vorerst beratend zur Seite. -gem-

 
 

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