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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 5. April 2019

Kultur: Kommunale Leitlinien aktualisieren

Kulturausschuss: Kulturkonzept 2025 und Grötzinger Bibliothek als Themen

Vor fünf Jahren hat der Gemeinderat das städtische Kulturkonzept 2025 verabschiedet. Das mit „Recht auf Kultur: Kultur als Grund- und Menschenrecht" betitelte Grundsatzprogramm enthält fünf gemeinsam mit Kulturschaffenden definierte Handlungsfelder sowie Strategien und Maßnahmen, die als Richtschnur für kulturpolitische Entscheidungen dienen.

Die Weiterentwicklung gesellschaftlichen Zusammenhalts sei ohne Kultur nicht möglich, war sich der am 28. März nichtöffentlich im Haus Solms tagende Kulturausschuss unter Vorsitz von Bürgermeister Dr. Albert Käuflein einig und befürwortete als Reaktion auf neue Herausforderungen die Aktualisierung des Konzepts. In der ersten Jahreshälfte 2020 soll die fortgeschriebene Version zur abschließenden Beratung und Beschlussfassung vorliegen.

Voraussichtlich Anfang Juni ist die neue Grötzinger Bibliothek in der Kirchstraße 13 bezugsfertig. Der Neubau bei der Grötzinger Gemeinschaftsschule kombiniert auf rund 330 Quadratmetern Fläche modellhaft Schulbibliothek und öffentliche Bibliothek und löst das beengte Provisorium in der Niddastraße als Ort der allgemeinen Bildung und Information, der Kultur und Unterhaltung ab.

Nutzerinnen und Nutzer erwartet künftig ein inspirierendes Lernumfeld mit Rückzugsmöglichkeiten und Arbeitsplätzen sowie ein aktuelles, vielseitiges und nachfrageorientiertes Medienangebot zur Ausleihe – darunter Online-Medien jedweder Art zur Förderung allgemeinen Grundwissens sowie spezieller Interessen.

Des Weiteren hält die Bibliothek ein an den Schulstoff angepasstes Repertoire vor, bietet multimediale Pakete, fremdsprachige Bücher und Medien, ein Lernlabor sowie einen Bereich mit speziellen Schülerhilfen. Die Konzeption des künftigen Stadtteiltreffpunkts mit dann regemäßigem Veranstaltungsprogramm für verschiedene Altersgruppen, nahm der Ausschuss zustimmend zur Kenntnis.

Kultur- und Medienschaffende, die an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technologie arbeiten, konnten sich 2018 zum vierten Mal um eine finanzielle städtische Förderung bewerben. Beim Kulturamt gingen 21 Einsendungen zum Juryentschied ein, auf sieben Einzelprojekte wurde die Gesamtfördersumme von 25.000 Euro verteilt, erfuhr der Kulturausschuss. Auch in diesem Jahr wird es wieder eine Ausschreibung geben. -maf-

 
 

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