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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 5. April 2019

Sportausschuss: Steigerung in geförderten Sportarten

Sportausschuss stimmt Fördervorschlag des Sportkreises Karlsruhe für 2019/2020 zu

Auf den gewohnten finanziellen Rückenwind der Stadt kann der Leistungssport in Karlsruhe weiter-hin bauen: Einstimmig folgte der Sportausschuss unter Vorsitz von Bürgermeister Martin Lenz vorige Woche dem Vorschlag des Sportkreises Karlsruhe für die Verteilung der im Doppelhaushalt 2019/2020 zur Verfügung stehenden Mittel von jährlich 100.000 Euro für den Leistungssport. Diese werden ergänzt durch 140.000 Euro für Personalkostenzuschüsse der Leistungssportkoordinatoren.

Die Förderung nach der Karlsruher Leistungssportkonzeption habe in allen geförderten Sportarten zu positiven Leistungsentwicklungen geführt, stellte der Sportkreisvorsitzende Andreas Ramin bei der Vorstellung des Fördervorschlags fest. Die höchsten Zuschüsse fließen mit jährlich 51.624 Euro für Geräteturnen (Kunstturnregion) und Kanu (Rheinbrüder). Judo (Budo Club) wird mit 48.264 Euro, Leichtathletik (LG Region) mit 44.112 Euro und Schwimmen (SchwimmRegion) mit 27.292 Euro unterstützt. Eine Anschlussförderung von jährlich jeweils 5.000 Euro bekommen der SSC Karlsruhe (Volleyball) und der 1. BSC Cougars (Softball). Der ASV Grünwettersbach (Tischtennis) erhält 2000 und 1. KSV Durlach (Gewichtheben) 1000 Euro.

Aus Spendenmitteln der Stadtwerke können zudem auch dieses Jahr 19 Olympiahoffnungen unterstützt werden: Boxen (Azize Nimani, Vincent Feigenbutz), Geräteturnen (Leah Grießer, Emma Höfele, Isabell Stingl), Gewichtheben (Sabine Kusterer), Judo (Sappho Coban), Kanu (Sarah Brüßler, Saeid Fazloula, Katinka Hofmann, Sophie Koch, Greta Köszeghy, Carola Schmidt), Leichtathletik (Julian Howard, Christoph Kessler, Pascal Kleyer, Jana Reinert), die Schwimmerin Gulia Goerigk und Lisa Kälblein (Softball). Einstimmig billigte der Sportausschuss ferner das Konzept „Soziales Miteinander durch Sport –Vielfalt bewegt Karlsruhe“. In der Nachfolge der Programme „Sport auf der Straße“ und „Integration mit Sport“ ist dabei der Fokus auf die gleichberechtigte Teilhabe am Sport aller Karlsruher Einwohnerinnen und Einwohner, und dabei besonders von Menschen mit Migrationsgeschichte, gerichtet.

Ebenso einstimmig begrüßte der Sportausschuss die Einführung eines Bewegungspasses für Kitas, mit dem die frühkindliche Motorik von Kindern zwischen zwei und sieben Jahren gefördert werden soll. Beim Sammeln von bunten Stickern für absolvierte Übungen werden Kinder im Rahmen der Inklusion und weniger motorisch begabte Mädchen und Jungen mit einbezogen. Der Bewegungspass wurde vom Stuttgarter Amt für Sport und Bewegung entwickelt und wird vom Kultus- und Sozialministerium ideell unterstützt. -fis-

 
 

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