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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 5. April 2019

Tag des Baumes: Kaiserplatz bepflanzt

SCHULTERSCHLUSS für den Tag des Baumes. Foto: Fränkle

SCHULTERSCHLUSS für den Tag des Baumes. Foto: Fränkle

 

Initiative stellt Agenda vor

Jedes Jahr wird in Deutschland am 25. April der Tag des Baumes gefeiert. Offiziell wurde er 1951 von den Vereinten Nationen eingeführt Auch in Karlsruhe werden seit den Fünfzigern jährlich Bäume gepflanzt, um den Feiertag zu begehen. Dieses Jahr waren es drei junge Eichen, die fortan den Kaiserplatz zieren und in einigen Jahren auch Schatten spenden sollen.

Mit dem Pflegen dieser Tradition soll auf die „Bedeutung und Wohlfahrtswirkung der Bäume in der Stadt“ hingewiesen werden, erklärte Umweltdezernentin Bettina Lisbach bei der offiziellen Pflanzaktion, zu der die Stadt Karlsruhe gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Oberrheinische Waldfreunde eingeladen hatte. Deren Vorsitzender Robert Mürb erklärte, dass das Klima in Karlsruhe es nötig mache, bereits im März zu pflanzen, also einen Monat vor dem offiziellen Tag des Baumes, da die Gehölze sonst abstürben. Der Klimawandel verstärke dies noch und erschwere das Überleben in der Stadt.

Auch BM Lisbach sah es deshalb als wichtige Aufgabe an, „Bäume in heißer werdenden Städten gute Wachstumsbedingungen“ zu sichern, damit auch folgende Generationen eine „grüne, attraktive und lebenswerte Stadt vorfinden“. Um dieses Anliegen zu unterstützen, gründete sich vor zwei Jahren eine Initiative, die sich unter dem Titel „Unser Karlsruhe – lebenswert – nachhaltig – klimagerecht“ für jegliche Form von urbanem Grün stark macht. Sprecher Helmut Rempp, der auch Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Karlsruher Bürgervereine ist, stellte deren jüngst fertiggestelltes Positionspapier  vor und betonte dabei, wie wichtig es sei, dass sich in der Initiative Institutionen aus Wirtschaft, Stadtgesellschaft sowie Natur- und Umweltschutz einem gemeinsamen Ziel verschrieben hätten.

„Städtische Freiräume sollten so genutzt werden, dass Ökologie und Artenvielfalt eine Chance haben“, forderte Rempp im Namen der 23 Unterzeichnenden. Ansatzpunkte seien etwa Sensibilisierung beim Bauen, Dach- und Fassadenbegrünung, Freiluftschneisen, Lückenschlüsse bei ökologischen Maßnahmen wie Grünverbindungen. -gem- 

 
 

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