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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 12. April 2019

Technothek: Tüfteln und Verstehen

TECHNIK BEGREIFEN konnten die Kinder mit (v. l.) OB Mentrup, Martin Simon, Nina Vogel und Eckart Wutschke (VDI). Foto: Fränkle

TECHNIK BEGREIFEN konnten die Kinder mit (v. l.) OB Mentrup, Martin Simon, Nina Vogel und Eckart Wutschke (VDI). Foto: Fränkle

 

Neues Angebot im Prinz-Max-Palais / Technothek bereichert die Kinder- und Jugendbibliothek

Damit sie ihren Wissensdurst noch vielfältiger stillen können, wartet in der Kinder- und Jugendbibliothek seit Neuestem ein spannendes Angebot auf kreative Köpfe. Denn neben diversen Büchern zu MINT-Themen bietet die frisch eingezogene Technothek programmierbare Ozobots, Experimentierkästen, Murmelbahnsysteme sowie etwa 220.000 Fischertechnik-Bauteile.

Möglich wurden die Neuanschaffungen durch eine Spende des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI). Dr. Martin Simon, Vorsitzender aus Karlsruhe, betonte bei der offiziellen Inbetriebnahme im Prinz-Max-Palais, dass es dem Verein ein „besonderes Anliegen“ sei, Kinder zu fördern und deren Interesse an Technik zu wecken. Und zwar nicht durch Medienkonsum an Smartphone und Tablet, sondern durch aktives Gestalten mit „technischer Kreativität“.

Unterstützt wurde er durch Stadtoberhaupt Dr. Frank Mentrup, der auf Karlsruhes „Erfolgsgeschichte durch technische Innovationen“ verwies. In der Technothek entstehe „ein spielerisches und positives Verhältnis“ zur Technik, indem die Kinder tüfteln und merken, wie etwas funktioniert. Für jedes Alter ist etwas dabei, erklärte die Projektverantwortliche Dr. Nina Vogel. Denn neben einfachen Baukästen stehen auch „Laptops und Mikrocomputer zum Programmieren“ bereit. Zudem soll es betreute Veranstaltungen geben. „Freies Bauen“ ist jeden zweiten und vierten Samstag im Monat angesagt. -gem-

 
 

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