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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 26. April 2019

Friedhofs- und Bestattungsamt: Grabsuche leicht gemacht

Die digitale Infostele in Betrieb nahmen Bettina Lisbach und Matthäus Vogel. Foto. Fränkle

Die digitale Infostele in Betrieb nahmen Bettina Lisbach und Matthäus Vogel. Foto. Fränkle

 

Digitale Infostele und Suchfunktion im Netz in Betrieb

Die Dame, deren Name Bürgermeisterin Bettina Lisbach in die digitale Anzeigetafel beim Verwaltungsgebäude des Friedhofs- und Bestattungsamtes (FBA) eintippte, liegt am Fußweg Nummer 88 im Grab Nummer 041.

Eine Karte, die dem analogen Plan gegenüber gleicht, zeigt den Grabort. Die Stele steht schon seit November, aber die Software fehlte. Jetzt nahmen Lisbach und FBA-Chef Matthäus Vogel Stele samt Internetangebot in Betrieb. Über  www.karlsruhe.de (Stadt und Verwaltung, Gut zu wissen, Friedhöfe, weitere Informationen, Grabsuche) kann man Gräber auf allen Karlsruher Friedhöfen suchen oder sich über  Bestattungen informieren. Auch weitere Angebote, so  Lisbach und Vogel, würden verbessert, um die Bestattungsstätten attraktiv zu halten. So sollen etwa die Friedhofswege ansprechende Namen bekommen, um Gräber leichter zu finden.

Die Nachfragen, wo wer liegt, gehen laut Vogel in die Tausende. Jeden Tag kämen sie bei ihm und seinen Kollegen an. Nicht nur von Angehörigen und Freunden, die vergessen haben, wo sich ein länger nicht besuchtes Grab befindet sondern auch etwa von Steinmetzen, die an einem Grabstein eine Arbeit auszuführen hätten. Jetzt sei es außerhalb der üblichen Bürozeiten möglich, Grabstätten zu finden. Datenschutzprobleme  gebe es nicht, denn die digitalen Daten stehen auch auf den Grabmahlen. Angehörige, die nicht wollten, dass die Daten ihrer Verstorbenen digital zur Verfügung stehen, könnten dies ausschließen. Daten anonym Bestatteter sind nicht eingepflegt -erg-

 
 

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