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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 26. April 2019

Kombilösung: Hier Gleise, dort Beton

Bahntunnel auf Fahrzeuge, -gäste und Strom vorbereiten

Der Gleisbau für die Kombilösung geht voran: vom Gleisdreieck unter dem Marktplatz als künftiger größter unterirdischer Haltestelle aus westwärts, durch die Halte Lammstraße und Europaplatz, aber auch am Durlacher Tor. Die Arbeiter im Bahntunnel haben begonnen, die Schall und damit Fahrlärm nach oben abhaltenden Unterschottermatten längs zunächst auf einer Fahrweghälfte zu verlegen und seitlich an den Notwegen hochzuziehen.

Die nächsten Schritte sind vorgezeichnet, erklärt die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesell-schaft (KASIG): Auf die Unterschottermatten wird Schotter aufgeschüttet, darauf wiederum werden die Schwellen gelegt und diese mit auf Notwegen und Bahnsteigen seitlich gelagerten Schienen verschraubt. Auf diesen Gleisen werden dann Schwellen und Schienen für die andere Hälfte montiert. Sind auch auf dieser Unterschottermatten geklebt und Schotter eingebracht, werden die vormontierten Gleise und Schwellen in ihre endgültige Lage umgehoben. Der Gleisbau im West-Ast soll etwa Ende Juni fertig sein, dann ist der Süd-Ast (Marktplatz – Ettlinger Tor – Kongresszentrum – Rampe Ettlinger bis Höhe Augartenstraße) dran. Handwerker nehmen dort bereits, wie unter der Kaiserstraße weitreichend erfolgt, die Innengestaltung mit den hellen Betonwerksteinen vor.

Die Realisierung des Kraftfahrzeugtunnels in der Kriegsstraße macht auch planmäßig stufenweise Fortschritte. So sind etwa im Baufeld O2 (Mendelssohnplatz) die ersten Außenwände sowie später die Richtungsfahrbahnen trennende Tunnel-Mittelwände entstanden, im Osten von W3 steht die Dichtigkeitsprüfung an. In O5 sollen Fußgänger süd- wie nordwärts den Verkehrsknoten Ettlinger Tor wieder passieren können.-red-/-mab-

 
 

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