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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 26. April 2019

Wahlen: Barrierefrei kommunizieren

 

Im Vorfeld der Europawahl und der Kommunalwahl am 26. Mai unterstreicht die Kommunale Behindertenbeauftragte Ulrike Wernert die Bedeutung barrierefreier Kommunikation als unabdingbare Voraussetzung für eine gleichberechtigte politische Teilhabe.

Damit mehr Menschen ihr Wahlrecht verantwortungsbewusst ausüben können, wünscht sich Wernert von den Parteien in Karlsruhe, „Veröffentlichungen ihrer Wahlprogramme barrierefrei zu gestalten und Informationen in Einfache oder Leichte Sprache übersetzen zu lassen oder diese in Gebärdensprache zu visualisieren“.
Weiter erinnert sie an die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 15. April, nach der Menschen mit Betreuung in allen Angelegenheiten an der Europawahl teilnehmen können. Um ihr Wahlrecht wahrnehmen zu können, müssen die Betroffenen bis zum 5. Mai einen Antrag zur Aufnahme in das Wählerverzeichnis stellen. Antragsformulare finden sich bei Infos des Bundeswahlleiters (Pressemitteilung 14/19 vom 17. April): www.bundeswahlleiter.de/info/presse.

 
 

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