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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 10. Mai 2019

Baumpflanzungen: Baumsterben im Stadtwald

EICHEN UND KIRSCHEN pflanzten Hubert Keller, Ulrich Kienzler und Revierleiter Jürgen Hartig (von rechts). Foto: Forstamt

EICHEN UND KIRSCHEN pflanzten Hubert Keller, Ulrich Kienzler und Revierleiter Jürgen Hartig (von rechts). Foto: Forstamt

 

Forstamt schließt Lücke mit Eichen und Kirschbäumen

Wie fast überall im Hardtwald sind in den vergangenen Monaten auch im Stadtwald rund um das Europaschulviertel und bei der Reitschulschlagsiedlung sehr viele Kiefern abgestorben. An einigen Stellen weist der Wald nun kleine Lücken auf, wie am Übergang von der Albert-Schweitzer-Straße zur Bertha-von-Suttner-Straße.

Hier pflanzten der Vorsitzende des Bürgervereins Waldstadt, Dr. Hubert Keller, und der Leiter des städtischen Forstamts, Ulrich Kienzler, gemeinsam 30 Eichen und zehn Wildkirschen. Forstamt und Bürgerverein wollen mit dieser kurzfristig angesetzten Pflanzung zeigen, dass die Erhaltung der Wälder rund um die Waldstadt und der klimagerechte Waldumbau hohe Priorität haben.

Im Herbst wird dann geprüft, ob weitere Pflanzungen erforderlich sind. Hauptursachen des Baumsterbens sind das ausgeprägte Niederschlagsdefizit und das sogenannte Diplodia-Triebsterben, ausgelöst durch einen Wärme liebenden Pilz. Da viele der dürren Kiefern an Straßen, Wohnhäuser, Kleingärten grenzen, müssen sie zur Verkehrssicherheit gefällt werden. -red-

 
 

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