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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 10. Mai 2019

Hauptausschuss: Start-ups und Bürgerzentrum

EIN BÜRGERZENTRUM soll hier in der Struvestraße entstehen. Foto: Fränkle

EIN BÜRGERZENTRUM soll hier in der Struvestraße entstehen. Foto: Fränkle

 

Gremium beschließt Förderungen

Das letzte branchenoffene und rein städtische Gründerzentrum P90 muss Ende des Jahres aus Brandschutzgründen geschlossen werden. Um Start-ups und junge Unternehmen in der Wachstumsphase auch weiterhin zu unterstützen, stimmte der Hauptausschuss nun einhellig der Förderung eines neuen Zentrums im ehemaligen KVBW-Gebäude in der Daxlander Straße 74 zu.

Vermietet werden die Flächen von den Karlsruher Stadtwerken, deren unmittelbare Nähe für Synergieeffekte sorgen soll. Neben der vorhandenen Infrastruktur mit Parkplätzen, Grünflächen und anmietbarem Konferenzsaal kann etwa auch die Kantine mitbenutzt werden. Die Betreuung übernimmt die Kontaktstelle Existenzgründung bei der Wirtschaftsförderung, die sich unter anderem um die Akquise von Mieterinnen und Mietern kümmert, Beratungen anbietet und die öffentliche Sichtbarkeit des Zentrums stärkt. Bezuschusst wird das Ganze einmalig mit 230.000 Euro für Instandhaltung und Möblierung sowie jährlich mit etwa 20.000 Euro für erwartete Mietfehlbeträge.

Einstimmig beschloss das Gremium auch eine Finanzspritze von monatlich etwa 1.500 Euro für den Bürgerverein Knielingen. Damit soll der Betrieb eines Bürgerzentrums im evangelischen Gemeindezentrum in der Struvestraße ermöglicht werden. An festen Wochentagen und flexibel gestaltbaren Wochenendterminen soll das Zentrum verschiedenen Gruppen zur Verfügung gestellt werden und als Veranstaltungsort dienen.

Profitieren sollen zum Beispiel Musikvereine, Chöre, das Startpunkt Elterncafé oder Seniorengruppen, aber auch Zeitfenster für VHS-Kurse und Kulturelles sind vorgesehen. Neben Bürgerverein und Kirche nutzen auch Stadtjugendausschuss und Sozialstation die Räumlichkeiten. Diese Art der Mehrfachnutzung bezeichnete Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup als „Blaupause“ für andere Zentren. Die angestrebte Diversität von Nutzungsgruppen soll nun nochmal evaluiert werden. -gem-

 
 

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