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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 17. Mai 2019

Gemeinderat: Wertstoff und Papier

Sammlungen werden neu vergeben / Stadt forciert Klage

Auch die Karlsruher Abfallentsorgung fand am Dienstag Eingang in die umfangreiche Tagesordnung der Gemeinderatssitzung. Das Gremium stimmte zu, die Sammlung von Papier, Pappe und Kartonage (PPK) in Karlsruhe erneut an die Firma SITA Service GmbH aus Leipzig zu vergeben.

Von ihr kam das wirtschaftlichste Angebot. Der bestehende Vertrag mit dem Unternehmen läuft Ende Juni aus, ein neuer Auftrag mit zweimaliger Verlängerungsmöglichkeit um je zwölf Monate wird somit von Juli 2019 bis 30. Juni 2020 gelten. Das Gesamtauftragsvolumen beträgt 3.162.035 Euro. Übernahme und Sortierung der PPK-Mengen erfolgt wie bisher bei der Firma SUEZ Recycling Süd GmbH in der Karlsruher Fettweisstraße.

Schon im Ausschuss für Umwelt und Gesundheit sowie im Hauptausschuss haben Stadträtinnen und Stadträte mit der Verwaltung rechtliche Unklarheiten bei der Wertstoffentsorgung sowie eine Neuregelung derselben debattiert. Nun unterstützte der Gemeinderat, dass die Stadt ein Klageverfahren aufgrund von Ansprüchen aus dem vergangenen Jahr gegenüber den Betreibern Dualer Systeme (BDS) einleiten wird. Hierzu führten auch Unstimmigkeiten zwischen den Vertragspartnern. Ab 2021 soll ein neuer Vertrag für die Wertstoffentsorgung geschlossen werden. Die Verwaltung nimmt hierfür am Ausschreibungsprozess teil, um die Sammlung in eigener Regie weiterführen zu können. -bea-

 
 

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