Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 24. Mai 2019

Energie- und Klimaschutzagentur: Engagiert und laut für Klimaschutz

ZUSAMMENARBEIT FÜR DAS KLIMA: KEK-Geschäftsführer Vogeley, Umweltdezernentin Lisbach als beim Festakt höchste Repräsentanz der Stadt und Staatssekretär Baumann als die des Landes (v.l.). Foto: Fränkle

ZUSAMMENARBEIT FÜR DAS KLIMA: KEK-Geschäftsführer Vogeley, Umweltdezernentin Lisbach als beim Festakt höchste Repräsentanz der Stadt und Staatssekretär Baumann als die des Landes (v.l.). Foto: Fränkle

 

KEK als noch unverzichtbarer Akteur gewürdigt / Unabhängige Beratung und Projekte

„Als KEK muss man ein zehnjähriges Jubiläum feiern. Um über Klimaschutz zu reden – laut“, schob Moderator Dr. Volker Kienzlen (Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg) Zweifel beiseite, ob ein Bestehen seit 2009 feierwürdig ist.

Es geht um das, was die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK), auf Initiative und einstimmigen Beschluss des Gemeinderats als gemeinnützige Tochter von Stadt und Stadtwerken gegründet, anstieß, bewegen kann und muss, waren sich alle beim Festakt im Albert-Schweitzer-Saal vorige Woche Donnerstag einig. Ebenso, dass eine Kommune, die KEK dem Klimawandel freilich nicht allein entgegenwirken kann, aber ihre Projekte (wie EnergieQuartiere, Klimaschutzfonds, an Schulen, klimaschonendes Bauen) und unabhängigen Beratungen (von Privatleuten, des Zoos, vieler Anderer, etwa in Sachen Energieeffizienz) fortzuführen, nach Möglichkeit auszuweiten sind. Er hoffe, „es gibt dann keine Energieagenturen mehr, weil das Thema endlich in der Gesellschaft angekommen ist“, sagte KEK-Geschäftsführer Dirk Vogeley zur Frage nach 2050. Verwaltung und Kommune sollen dann möglichst klimaneutral agieren, ist Stadtziel.

Der jüngste Extremsommer mache den Klimawandel vor Ort deutlich, die KEK sei unverzichtbar, betonte Umweltbürgermeisterin Bettina Lisbach: „Ich bin überzeugt, dass wir noch viel erreichen können.“ Staatssekretär Dr. Andre Baumann unterstrich: „Wir können die Klimaziele nur erreichen, wenn wir an einem Strang ziehen.“ Es gelte, „Projekt für Projekt, Maßnahme für Maßnahme“ Sensibilisierung und Fortschritte zu erzielen. Wo das schon gelang, erläuterte das gewachsene KEK-Team. Baumann zitierte Barack Obama, Vorgänger des jetzigen US-Präsidenten: „Wir sind die erste Generation, die die Folgen des Klimawandels spürt. Und (…) die letzte, die etwas dagegen tun kann.“ -mab-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe