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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 24. Mai 2019

Gemeinderat: Für den Vereinsbetrieb

DIE SPORT-INFRASTRUKTUR der ESG Frankonia (zentral im Bild) soll wie die der SG Rüppurr kurzfristig Unterstützung erfahren. Foto: Fränkle

DIE SPORT-INFRASTRUKTUR der ESG Frankonia (zentral im Bild) soll wie die der SG Rüppurr kurzfristig Unterstützung erfahren. Foto: Fränkle

 

Konsens Richtung Zwischenlösung vor Verlagerungen

Zukunft und Gegenwart zweier Vereine, die vor noch nicht absehbaren Umzügen stehen, debattierte der Gemeinderat nach CDU-Anträgen. Ob der Verwaltungspläne erledigt. Auch wenn der Bebauungsplan für die neuen Stätten der neugegründeten SG Rüppurr noch in Arbeit ist und der Bau, etwa aus Naturschutzgründen, wohl erst ab 2026 beginnen kann.

Es soll aber eine eng mit den Fusions-Akteuren (Alemannia, FG, DJK) abgestimmte Übergangslösung geben. „Damit der Verein seinen Mitgliedern, die nur unter Bauchschmerzen (Anmerkung: der neuen Struktur) zustimmten, ein Zeichen setzen kann“, forderte Detlef Hofmann (CDU) Sofortmaßnahmen. So betonte Irene Moser (SPD), man dürfe nicht „den Eindruck erwecken, dass uns die Fusion nicht wichtig ist“. Ekkehard Hodapp (GRÜNE) nannte die Situation unglücklich, aber: „Ein bisschen mehr Vertrauen hätte die Verwaltung sich verdient.“ Die sicherte Info im Sportausschuss zu.

Die sich wohl bis 2024 verzögernde Verlagerung der ESG Frankonia im Kontext Erschließung Stuttgarter Straße auf problematischem Gelände gefährde das Überleben des Vereins, warnte wie dann auch Irene Moser (SPD) Detlef Hofmann (CDU): Den Investitionsstau habe die ESG nicht zu verantworten, dem – weil die Förderrichtlinien so kurzfristig nicht griffen – nur ein Sonderbudget helfen könne. OB Dr. Frank Mentrup kündigte nach Lage der Dinge ein mit dem neuen Gemeinderat zu fassendes Konzept an. Nicht „im Regen stehen lassen“ wollten auch FDP (Thomas Hock) und GRÜNE den Verein. -mab-

 
 

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