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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 24. Mai 2019

Gemeinderat: Hebammen in Familienzentren

Auch in Karlsruhe gibt es wie bundesweit zu wenige Hebammen, doch Karlsruhe lässt Frauen vor und nach der Geburt nicht allein und stellt ab Juni städtisch geförderte Leistungen freiberuflicher Hebammen bereit. Das zugrunde liegende Konzept „Hebammen in Familienzentren“ bündelt Ressourcen und überzeugte nach dem Jugendhilfeausschuss nun den Gemeinderat, der es einstimmig befürwortete.

Das erweiterte Angebot dient der besseren ambulanten Versorgung der Wöchnerinnen, umfasst Telefonsprechstunden mit Beratung und Terminvergaben sowie offene Gruppen-Gesprächsange-bote. Es hilft Hebammen, sich zu vernetzen, Engpässe in Urlaubszeiten zu vermeiden. Mit der Vorlage des von städtischem Kinderbüro und Hebammenverband Karlsruhe entwickelten Plans fließen die bei den Beratungen zum Doppeletat noch mit Sperrvermerk versehenen 58.240 Euro dieses und nächstes Jahr. Das Konzept ergänze Vorhandenes sinnvoll, ersetze aber nicht die reguläre Nachsorge, heißt es in der Verwaltungsvorlage. Empfohlen werde, auf landes- und bundespolitischer Ebene dafür zu werben, die Anzahl der Hebammen langfristig zu steigern. -maf-

 
 

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