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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 31. Mai 2019

Bibliothek: Inspirierendes Lernumfeld für alle

EINLADENDES AMBIENTE: Bürgermeister Dr. Albert Käuflein zeigte sich überwältigt von Offenheit und Strahlkraft der einzigartigen Kulturinstitution. Foto: Bastian

EINLADENDES AMBIENTE: Bürgermeister Dr. Albert Käuflein zeigte sich überwältigt von Offenheit und Strahlkraft der einzigartigen Kulturinstitution. Foto: Bastian

 

Eröffnung Grötzinger Stadtteil- und Schulbibliothek im Neubau an der Kirchstraße

Einladend, großzügig, lichtdurchflutet: Nach der unerwarteten Schließung im alten Schulzentrum und fünf beengten Übergangsjahren hat Grötzingen jetzt mit dem Neubau an der Kirchstraße eine Stadtteilbibliothek, die keine Wünsche offen lässt.

Vom neuen „Ort des Lesens und des Lernens“, der Begegnung und des Austauschs nach Plänen des Münchner Architekturbüros Schwinde schwärmte bei der Eröffnung am Samstagmorgen nicht nur Ortsvorsteherin Karen Eßrich. Auch Kulturdezernent Dr. Albert Käuflein war „überwältigt“ von Offenheit und Strahlkraft dieser einzigartigen Kulturinstitution, die modellhaft Schulbibliothek der Grötzinger Gemeinschaftsschule und öffentliche Bibliothek kombiniere, zudem den Brückenschlag zwischen Grötzingen Süd und Nord vollziehe.

Auf 330 Quadratmetern findet sich ein inspirierendes Lernumfeld für alle Generationen mit Aufenthaltsqualität und viel Platz zum entspannten Schmökern in Büchern, Zeitungen oder dem E-Book-Reader. Im Erdgeschoss kommen Kinder auf ihre Kosten, das Stockwerk darüber teilen sich Erwachsene und Jugendliche mit jeweils eigenen Zonen. Es gibt freundlich gestaltete Leseecken mit Lümmel-Säcken zum Fläzen, Gaming-Stationen für Abwechslung, ein Labor zum ruhigen Lernen und eine auch für ganze Schulklassen nutzbare Lesetreppe.

Besucherinnen und Besuchern stehen insgesamt 13.000 aktuelle Medien zur Förderung allgemeinen Grundwissens sowie spezieller Interessen sichtbar in Regalen, Zehntausende digital zur Verfügung. Als „großes Ereignis“, wertete die Leiterin der Stadtbibliothek, Andrea Krieg, die Feier der neuen Räume und erinnerte an Zeiten, „in denen ich um jeden Quadratmeter Fläche und sogar Erhalt der Stadtbibliothek kämpfen musste“. Gemeinsam mit Hausherrin Jennifer Mayer hofft sie auf gute Resonanz bei Nutzerinnen und Nutzern. Offen ist die Stadtteilbibliothek montags von 14 bis 18 Uhr, dienstags von 13 bis 17 Uhr, donnerstags von 13 bis 18 Uhr, freitags von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr – mittwochs ist sie geschlossen. Ab Herbst startet ein regelmäßiges Veranstaltungsprogramm. -maf-

 
 

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