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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 31. Mai 2019

Messe Karlsruhe: Modernes Antlitz

DIE VISION eines bekannten Messe-Standorts, der IT-Cluster und heimliche IT-Hauptstadt ist, soll das Logo transportieren. Britta Wirtz enthüllte es gemeinsam mit BM Luczak-Schwarz. Foto: KMK

DIE VISION eines bekannten Messe-Standorts, der IT-Cluster und heimliche IT-Hauptstadt ist, soll das Logo transportieren. Britta Wirtz enthüllte es gemeinsam mit BM Luczak-Schwarz. Foto: KMK

 

Messe Karlsruhe stellt Bilanz und neues Logo vor / Rekorderlös im Messegeschäft / Stadthalle kompensiert

Zufrieden zeigte sich Erste Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz mit der Entwicklung des Messe- und Kongressgeschäfts in Karlsruhe. Obwohl große Kongresse derzeit wegen der zur Sanierung geschlossenen Stadthalle andere Standorte buchen – „das tut uns weh“, erklärte die Aufsichtsratsvorsitzende der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (KMK) – habe die Messe Karlsruhe ihre geplanten Ziele voriges Jahr erneut übertroffen.

So liegt etwa der Umsatzerlös im Geschäftsbereich Kongresse mit 8,5 Millionen Euro rund 1,9 Millionen Euro über dem Plan, beim Messe-Geschäft betrug der Umsatz erstmals 23,8 Millionen. „Das ist ein Rekord. Und kompensiert teilweise die Schließung der Stadthalle“, führte Messe-Geschäftsführerin Britta Wirtz aus. Die Stadthalle als Herzstück des Kongresszentrums war 2018 zum ersten Mal ganzjährig wegen der laufenden Sanierung nicht verfügbar. „Dass dies keine größere Dellen im Ergebnis hinterlässt, ist dem lösungsorientierten Handeln des Managements und der Mitarbeitenden der Messe Karlsruhe zu verdanken“, betonte Luczak-Schwarz.

Typische Stadthallen-Veranstaltungen könnten mit kreativen Ideen auch in den anderen Hallen oder im Messe Konferenz Center stattfinden. Auf diese Weise erzielte die Gesellschaft mit 32,9 Millionen Euro den zweithöchsten Umsatz (2017: 33 Millionen Euro) ihrer Geschichte, er fiel 3,2 Millionen Euro höher aus als erwartet. „Wir haben derzeit das wertigste Messeportfolio aller Zeiten in Karlsruhe, das auch von unseren Kunden als wertschöpfend wahrgenommen wird“, unterstrich Wirtz. Dies baue man weiterhin kontinuierlich aus – besonders mit Blick auf die Erweiterung des Eigenmesse-Portfolios. „Wertig heißt, dass wir deutlich verbesserte Deckungsbeiträge erzeugen“, fügte sie hinzu. So betrug das operative Ergebnis 7,7 Millionen Euro und lag damit um nur 0,4 Millionen Euro unter dem bisherigen Rekord 2017. Fast eine „Punktlandung“ gab es beim Betriebsergebnis. Der Jahresfehlbetrag der Messe Karlsruhe lag bei zwölf Millionen Euro und damit 39.000 Euro unter dem Planansatz. In diesem Ergebnis sind bereits Rückstellungen für künftige Instandhaltung erhalten.

Zur Feier des Tages ließ es sich Wirtz nicht nehmen, das neue Design des Unternehmens zu enthüllen: Ab Mitte Juni führt die Messe ein neues Logo ein. Aus der KMK wird dann klar und modern die „Messe Karlsruhe“. Dies soll den veränderten Charakter und das in den vergangenen zehn Jahren gereifte Selbstverständnis der Messe optisch widerspiegeln. Entwickelt haben das Logo auch die Mitarbeitenden selbst, die sich in einem einjährigen Prozess mit der Unternehmensidentität auseinandergesetzt haben. „Die Messe Karlsruhe vernetzt Menschen, verknüpft Wissen und gibt Emotionen eine Bühne – das wollen wir mit unserem Logo vermitteln“, erklärte Wirtz. Das Vorgängerlogo existiert mit kleinen Änderungen bereits seit 1997. Weitere Info auch auf karlsruhe.de/iq.

 
 

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