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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 14. Juni 2019

Dreck-weg-Wochen: Sensibilisiert als Vorbild wirken

EINIGE AKTIVE der Dreck-weg-Wochen 2019, die eine fünfstellige Rekord-Teilnahmezahl erbrachten, kamen für Gruppen ins Rathaus. BM Lisbach (mittendrin) dankte ihnen und allen Engagierten. Foto: MMG

EINIGE AKTIVE der Dreck-weg-Wochen 2019, die eine fünfstellige Rekord-Teilnahmezahl erbrachten, kamen für Gruppen ins Rathaus. BM Lisbach (mittendrin) dankte ihnen und allen Engagierten. Foto: MMG

 

Preisverleihung für besonders erfolgreiche Gruppen der Rekord-Dreck-weg-Wochen 2019

Umweltschutz fängt bei der Sauberkeit an: im Grünen, auf Straßen und Plätzen. Für die erfolgreichsten Gruppen (im Gewinnen der meisten Teilnehmer relativ zur Gesamtmitgliederzahl) unter den dieses Jahr 13629 bei den Dreck-weg-Wochen Aktiven, ein neuer Rekord, gab es nun Geldpreise und Anerkennungen in Form von Buchgutscheinen.

Bürgermeisterin Bettina Lisbach würdigte im Rathaus, vor Stellwänden mit Fotos und einer Gruppenliste von A3 – Diakonie bis Wohngruppe Weitblick, Kleine und Große, die strahlend und stolz vortraten. Auf den ersten drei Plätzen bei Kindergärten landeten Kita Kentuckyallee, Kinderhaus Gummibärchen und Kita Mühlwichtel. Bei den Schulen lag die Eichendorffschule vorne, mit Anne-Frank-Gemeinschafts- und Weinbrenner-Grundschule auf dem Podium. Auf Vereinsebene räumten auf und ab: der Kanukreis Karlsruhe, Bürgervereine Daxlanden – und Bulach.

Vom 11. März bis zum 30. April waren insgesamt 412 Putzgruppen mit Greifzangen, Handschuhen und kleinen wie großen Drecksäcken unterwegs für ein aufgeräumteres, noch schöneres Karlsruhe: darunter 121 Einzelpersonen, 46 Kindergärten, 48 Vereine, 55 Schulen, je neun Gewerbebetriebe und soziale Einrichtungen, fünf kirchliche Stellen, sechs Parteien, vier Ortsverwaltungen. Ferner 84 Paten, zu denen sich neun neue gesellten, um künftig das ganze Jahr über ihr Revier, ein selbst gewähltes Gebiet bestmöglich sauber zu halten.
Selbstverständlich bleibt das unterstützende Amt für Abfallwirtschaft verantwortlich, aber auch angewiesen darauf, dass die sensibilisierte Bürgerschaft mit anpackt. „Da ist einfach gut, Vorbilder zu haben“, betonte Lisbach: „Wir wollen vermitteln: Abfall gehört in den Mülleimer.“ Bei Vielen sei das gebotene Handeln „im Bewusstsein verankert, längst nicht bei allen“. -mab-

 
 

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