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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 21. Juni 2019

Region: TRK als weltweites Vorbild

NACH STOCKHOLM war auch OB Mentrup (links daneben: Generalsekretär Mezghani) mit Vertretern der TRK gereist, um den Startschuss für die Projektpartnerschaft zu geben. Foto: pr/INIT

NACH STOCKHOLM war auch OB Mentrup (links daneben: Generalsekretär Mezghani) mit Vertretern der TRK gereist, um den Startschuss für die Projektpartnerschaft zu geben. Foto: pr/INIT

 

Erste Schulungen für UITP-Trainingszentrum auf Weltgipfel in Stockholm vorgestellt

Erst im Frühjahr hatte die TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) den Partnerschaftsvertrag „UITP-Karlsruhe Mobility Innovation Partnership“ mit dem Weltverband für öffentliches Verkehrswesen UITP unterzeichnet.

Dieser „Meilenstein der Regionalentwicklung und Internationalisierung“, wie Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup den Schritt damals bewertete, nimmt nun konkrete Formen an: Beim Weltgipfel für öffentlichen Nahverkehr UITP Global Public Transport Summit gaben Vertreter der TRK kürzlich den Startschuss für die Partnerschaft.

In Stockholm wurden erste Fortbildungen vorgestellt, die im regionalen UITP-Trainingszentrum der TRK stattfinden sollen, etwa „Data and Business Intelligence“ vom 20. bis 22. November sowie im kommenden Jahr „Public Transport Fundamentals“ vom 3. bis 5. März, zeitgleich zur in Karlsruhe stattfindenden internationalen Konferenz und Fachmesse IT-TRANS 2020.

Außerdem sieht der Partnerschaftsvertrag ein UITP-Verbindungsbüro in Karlsruhe vor. „Die TechnologieRegion Karlsruhe ist international für herausragende Innovationen im Bereich Mobilität bekannt. Mit dem Start der UITP-Karlsruhe Mobility Innovation Partnership wollen wir unsere langjährige Zusammenarbeit intensivieren“, sagte UITP-Generalsekretär Mohamed Mezghani beim offiziellen Launch auf dem Verkehrsgipfel in Stockholm.

Modellcharakter und Vernetzung

Auch OB Mentrup, Aufsichtsratsvorsitzender der TRK, freute sich über die Kooperation, die der Weltverband UITP zum ersten Mal in dieser Form mit einer Region schließt. „Der Vertrag festigt den Ruf der TRK als Vorzeige-Region für moderne Mobilität und passt zu Projekten wie ‚Testfeld Autonomes Fahren‘ mit dem Schwerpunkt ÖPNV oder ‚VDV TramTrain‘, bei dem Verkehrsunternehmen gemeinsam neue Fahrzeuge planen.“

TRK-Geschäftsführer Jochen Ehlgötz betonte den Modellcharakter der TRK, in der durch Projekte wie regiomove die Vernetzung einzelner Verkehrsmittel („seamless mobility“) nicht nur als Konzept, sondern am konkreten Beispiel einer suburbanen Region mit 1,3 Millionen Einwohnern zu erleben ist. „Durch die neue Kooperationspartnerschaft erkennt der Weltverband die Leistungs- und Innovationskraft unserer regionalen Allianz aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlichen Institutionen an“, erklärte Ehlgötz in Stockholm. -red-

 
 

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