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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 28. Juni 2019

Tiefbauamt: Neuen Marktplatz virtuell erleben

INFORMIEREN UND ERKUNDEN: Am Infopoint im Rathaus unternahmen OB Mentrup und Tiefbauamtsleiter Martin Kissel gemeinsam einen virtuellen Spaziergang auf dem neuen Marktplatz. Foto: Fränkle

INFORMIEREN UND ERKUNDEN: Am Infopoint im Rathaus unternahmen OB Mentrup und Tiefbauamtsleiter Martin Kissel gemeinsam einen virtuellen Spaziergang auf dem neuen Marktplatz. Foto: Fränkle

 

Infopoint ermöglicht Rundgang am Bildschirm / OB legt aktuellen Baufortschritt dar

Seit Anfang April wird mit Hochdruck daran gearbeitet, dass der Markplatz seine neue Gestalt erhält. Planmäßig sollen die Arbeiten im Herbst kommenden Jahres abgeschlossen sein, aber virtuell kann der Platz schon jetzt erkundet werden. Möglich macht dies ein moderner Infopoint im Rathausfoyer, den Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup jetzt vorstellte.

Wie bei einem Videospiel können Interessierte dort zu den Rathausöffnungszeiten ein Schaltpult mit Joystick nutzen und sich am Bildschirm zwischen Rathaus, Stadtkirche, Kaiser- und Hebelstraße bewegen. Dabei wird veranschaulicht, welche Überlegungen in die Planung einflossen ist und wie der Marktplatz am Ende aussehen soll. An relevanten Punkten tauchen zudem Informationsdetails auf, unter anderem zu den Versorgungsstationen, den sogenannten Senkelektranten und zum Pflasterzierband.

Für die Bürgerinnen und Bürger verspricht sich das Stadtoberhaupt dabei einen „ganz besonderen Eindruck von dem, was wir vorhaben“. Highlights seien die künftigen Wasserspiele im Bereich der Pyramide, der im Süden liegende Marktbrunnen und die Zugänge zur unterirdischen Haltestelle. Basis für die 3-D Animation ist das Stadtmodell des Liegenschaftsamtes, umgesetzt wurde sie von der Firma „mach:idee“.

Aktueller Stand der Bauarbeiten

„Wie es draußen gerade aussieht“ thematisierte OB Mentrup ebenfalls und betonte, dass es „viele positive Rückmeldungen für die Zwischenschritte“ gegeben habe. Das Interesse am Baufortschritt sei weiterhin groß und durch die bewusst niedrig gehaltenen Absperrungen könne „das Ganze live verfolgt werden“. Momentan ist die Verlegung von Leitungen um die Pyramide herum nahezu abgeschlossen. Die Pflasterarbeiten haben begonnen, auf einer Teilfläche wurde Naturstein verlegt und die Materialbeschaffenheit sowie Farbgebung wurden beurteilt.

Weiter geht es nun Schritt für Schritt. Zunächst von Nord nach Süd entlang des östlichen Baufeldrandes und dann im restlichen Teil. Bei der Planung der Bauabschnitte habe man soweit es möglich war Rücksicht auf die Interessen und Bedürfnisse der anliegenden Geschäfte und Bewohner genommen, hieß es von Seiten des Tiefbauamtes, das für die Projektleitung verantwortlich ist. Insgesamt verlaufen die Arbeiten bisher positiv und liegen im Zeitplan. -gem-

 
 

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