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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 5. Juli 2019

Gemeinderat: Jung und Alt vereint

Sonderpreis für Dialog zwischen Generation soll kommen

Um bereits bestehende Kooperationen zwischen Kindertagesstätten und Altenhilfeeinrichtungen sichtbarer zu machen und so für diese Art des Zusammenkommens zu werben, lobt die Stadt Karlsruhe nächstes Jahr im Rahmen des Kinderfreundlichkeitspreises einen Sonderpreis in der Kategorie „Dialog zwischen Generationen“ aus.

Mit dieser Vorgehensweise erklärte sich der Gemeinderat einhellig einverstanden, damit hatte sich ein vorausgegangener Antrag der SPD ohne Abstimmung erledigt.

Gefordert hatten die Sozialdemokraten die Erarbeitung eines Konzepts zur Förderung ebensolcher Projekte, um damit einen niedrigschwelligen Ansatz zur Versorgung Pflegebedürftiger im Rahmen gelungener Quartiersarbeit zu schaffen. Für die Antragsteller freute sich Yvette Melchien darüber, dass die Verwaltung „die Potenziale anerkennt“, die sich aus intergenerationaler Zusammenarbeit ergäben. Dr. Thomas Müller (CDU) wollte diesen „wichtigen Ansatzpunkt“ zudem in die bereits bestehende Quartiersarbeit einbinden und diese weiter fördern.

Der Dialog zwischen den Generationen bringe die „Gesellschaft insgesamt zusammen“, betonte Verena Anlauf (GRÜNE), und auch Tom Høyem (FDP) konnte dem Ansinnen nur Gutes abgewinnen. Eine spezifische Förderkonzeption wird es indes nicht geben, da die sehr unterschiedlichen Formen der Zusammenarbeit, die vielerorts bereits fest existierten und aus Eigeninitiative entstanden seien, dort laut der Stellungnahme der Stadtverwaltung „nur schwer abzubilden“ seien. -gem-

 
 

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