Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 5. Juli 2019

Städtepartnerschaften: Gutes lernen voneinander

IM PERFEKT FUTUR empfing EB Gabriele Luczak-Schwarz (links vorne) ihre Amtskollegin aus Nancy, Sylvie Petiot (rechts vorne), samt Delegation zu einem ertragreichen Austausch. Foto: Fränkle

IM PERFEKT FUTUR empfing EB Gabriele Luczak-Schwarz (links vorne) ihre Amtskollegin aus Nancy, Sylvie Petiot (rechts vorne), samt Delegation zu einem ertragreichen Austausch. Foto: Fränkle

 

Nancy- Karlsruhe / Kreative und City Thema

Um Kultur- und Kreativwirtschaft auf dem Alten Schlachthofgelände und die Entwicklung der Innenstadt ging es kürzlich beim Besuch einer Delegation aus der Partnerstadt Nancy unter Leitung von Erster Bürgermeisterin Sylvie Petiot.

Die Besucher interessierten sich vor allem für die Wirtschaftlichkeit und Bedingungen des Kreativzentrums und Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung der City. EB Gabriele Luczak-Schwarz und der Chef der Wirtschaftsförderung, Michael Kaiser, informierten über das Zentrum. Ziele sind Wachstum und  Festigung der Branche, die Fächer GmbH, Kulturbüro und  Wirtschafsförderung in Kooperation und permanenter Optimierung begleiten. So bekommen handverlesene Berufseinsteigende individuelle Verträge. In der Halle Perfekt Futur beinhalten diese die ersten drei Jahre bis zu drei 13 Quadratmeter große Container für monatlich jeweils  100 Euro inklusive kostenloser Beratung durch das K3-Büro und Veranstaltungsangebote.

Im vierten Jahr sind es 150, im fünften 170 Euro. Etabliert, können die Kreativen in das FUX, das benachbarte,  neue Wachstums- und Festigungszentrum (für ein  Weiteres besteht Bedarf) umziehen. Hier zahlen sie Quadratmeterpreise zwischen 8,50 und zwölf Euro. Die Großmarkthalle bietet Ateliers und Werkstätten für Kunstschaffende (fünf Euro pro Quadratmeter) und Fachleute, die Marktpreise zahlen. Derzeit gibt es 1.000 Arbeitsplätze, das Doppelte ist geplant.

Nancy kämpft in seiner Innenstadt mit vielen Leerständen, speziell in Obergeschossen, auch verursacht durch große Einkaufszentren am Stadtrand. Eine Lösung könnte eine Umstrukturierung der Handelslage sein. In Karlsruhe wird etwa in der Innenstadt-Ost eine vertikale Nutzung, also unten Handel, darüber Dienstleistung und oben Wohnen angestrebt.  Die Innenstadt soll via Straßenbahn und Parkhäuser erreichbar bleiben, mit Events belebt werden. In Nancy liegen Upcycling, Second Hand Shops und Reparaturländen im auch für Karlsruhe interessanten Trend. -cal-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe