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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 12. Juli 2019

TechnoglogieRegion: Besonders gründungsfreundliche Region

SICHTBAR MACHEN: Den kompetenten Anlaufstellen für Gründungen überbrachte Staatssekretärin Katrin Schütz (2. von links) die besondere Kennzeichnungsschilder. Foto Fränkle

SICHTBAR MACHEN: Den kompetenten Anlaufstellen für Gründungen überbrachte Staatssekretärin Katrin Schütz (2. von links) die besondere Kennzeichnungsschilder. Foto Fränkle

 

Karlsruhe, Bühl, Ettlingen, Rastatt und Baden-Baden bündeln ihre Kompetenzen

„Die Kommunen leisten als Anlaufstellen für Gründungswillige einen wichtigen Beitrag, um Baden-Württemberg zu einer der gründungsdynamischsten Regionen Europas zu machen“, war Katrin Schütz, Staatsekretärin im Wirtschaftsministerium, in der vergangenen Woche bei einem Besuch im Weinbrennerhaus voll des Lobes.

Besonders begrüßte sie die Zusammenarbeit von Karlsruhe, Baden-Baden, Bühl, Ettlingen und Rastatt in der „Gründungstraverse Mittlerer Oberrhein“. Das interkommunale Konzept habe bereits die Jury beim Landeswettbewerb „Start-up BW local: Gründungsfreundliche Kommune“ als Musterbeispiel davon überzeugt, wie ländlichere Bereiche mit großen Kommunen verbunden werden können. Mit der gemeinsam angestrebten stärkeren Vernetzung sieht Karlsruhes Erste Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz „die TechnoglogieRegion Karlsruhe auf dem Weg zu einem der besten Standorte für Start-ups“.

Das gemeinschaftliche Konzept basiert auf vier wesentlichen Bausteinen. Dazu gehört der „Virtuelle Gründerbahnhof“ als interaktive Onlineplattform. „Hier können sich Gründungswillige informieren, ortsunabhängig austauschen und vernetzten“, erklärte Dr. Heike Klobas, Leiterin des Gründerzentrums Elan Baden-Baden. „Ein Mobilitätsstipendium mit speziellem ÖPNV-Tarif und kostengünstiger Nutzung von Car-Sharing“ soll die Gründer leichter zu den Unterstützungsangeboten kommen lassen, ist für Jürgen Braun, Geschäftsführer des Bühler Innovations- und Technolgie Startup (BITS), auch die Mobilität von großer Bedeutung.

Eine besondere Chance für die Gründungsszene sieht Dietmar Rumpel von der städtischen Wirtschaftsförderung Karlsruhe in der „Initiative Start-up in Residence“ bei der Startups zeitweise Teil einer städtischen Verwaltung werden sollen. „Ein weiterer Baustein sind die „Labore für Pioniere“, in denen der Zugang zu Laboreinrichtungen und Spezialmaschinen unterstützt werden soll“, erläuterte Patrick Greis von der Wirtschaftsförderung Rastatt. Hierzu gebe es bereits positive Signale vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und vom Fraunhofer Institut für Chemische Technologie (ICT) - fis-

 
 

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