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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 19. Juli 2019

Gemeinderat: Wirken zum Wohle der Stadt

DANK ZUM ABSCHIED:  Die ausgeschiedenen Stadträtinnen und Stadträte kamen nach der letzten Plenarsitzung mit OB Dr. Frank Mentrup (l.) im ZKM zum Gruppenbild zusammen. Foto: Fränkle

DANK ZUM ABSCHIED: Die ausgeschiedenen Stadträtinnen und Stadträte kamen nach der letzten Plenarsitzung mit OB Dr. Frank Mentrup (l.) im ZKM zum Gruppenbild zusammen. Foto: Fränkle

 

OB dankt den ausgeschiedenen Mitgliedern des Gemeinderats für ihr Engagement

Für mehr als ein Drittel der Stadträtinnen und Stadträte war die letzte Plenarsitzung der auslaufenden Amtsperiode gleichzeitig das Finale ihrer Tätigkeit im Gemeinderat. Gleich 18 der 48 Mitglieder gehören dem neuen Plenum, das nächsten Dienstag, 23. Juli, zur konstituierenden Sitzung zusammenkommt, nicht mehr an. Ein Teil von ihnen war zur Kommunalwahl am 26. Mai nicht mehr angetreten, andere waren nicht wieder gewählt worden.

Allen jetzt ausgeschiedenen Stadträtinnen und Stadträten dankte OB Dr. Frank Mentrup am Ende der für sie finalen Sitzung am vergangenen Dienstag für ihr großes ehrenamtliches Engagement und ihr Wirken zum Wohle der Stadt. Mitglied des Gemeinderats zu sein, bedeute vor allem „sehr viel Zeit einzubringen“, betonte der OB. Und nannte Zahlen: So hätten alleine die Beratungen im Plenum auf den 66 Sitzungen in den fünf Jahren der vergangenen Amtsperiode insgesamt 344 Stunden gedauert. 1.063 Beschlussvorlagen der Verwaltung, fünf Resolutionen, 666 Anträge aus dem Gemeinderat und 584 Anfragen seien dabei im Blickpunkt gestanden. Weiter seien Stadträtinnen und Stadträte in insgesamt 486 Sitzungen von Ausschüssen und anderen Gremien gefordert gewesen.

In teilweise sehr persönlichen Worten würdigte Mentrup in nach Jahren der Zugehörigkeit zum Gemeinderat aufsteigende Reihenfolge die ausscheidenden Mitglieder. Sein Dank galt Tim Wirth, Johannes Krug, Ekkehard Hodapp, Edurardo Mossuto und Jan Döring, die alle innerhalb der vergangenen fünf Jahre als Nachrücker in den Bürgersaal eingezogen waren, ebenso wie Hermann Brenk, Dr. Raphael Fechler, David Hermanns, Joschua Konrad, Uwe Lancier, Erk Wohlfeil, Marc Bernhard und Stefan Schmitt, die über eine volle Amtsperiode wirkten.

Zwei Amtsperioden lang war Sabine Zürn im Gemeinderat, drei Gisela Fischer, die sich, so Mentrup, „mit Herz und Verstand“ vor allem in den Bereichen Sozialpolitik, Bau und öffentliche Einrichtungen engagierte. Auf vier Amtsperioden kam Niko Fostiropoulos, der sich „mit scharfzüngigen Redebeiträgen, hoher Sachkompetenz und Leidenschaft“ eingebracht habe. Zum Schluss dankte der OB den „beiden Urgesteinen“. Zum einen Hans Pfalzgraf, der 30 Jahre lang „Ehrenamt mit Herzblut“ betrieben habe. Und Dr. Klaus Heilgeist, der in mehr als 42 Jahren „die Entwicklung unserer Stadt entscheidend mitprägte“. Diese 42 Jahre ließ Heilgeist vor dem Plenum aus seiner persönlichen Sicht Revue passieren. -trö-

 
 

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