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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 16. August 2019

Grötzingen: Jetzt im Lernort Natur spielen

EINGEBETTET  in die Natur ist der Grötzinger Waldspielplatz. Die Spielgeräte greifen Themen der Umgebung auf – etwa aus Bienen- und Reptilienwelt. Foto: Fränkle

EINGEBETTET in die Natur ist der Grötzinger Waldspielplatz. Die Spielgeräte greifen Themen der Umgebung auf – etwa aus Bienen- und Reptilienwelt. Foto: Fränkle

 

Eröffnung des Waldspielplatzes „Am Knittelberg“ in Grötzingen nach Sanierung

Mit Spinnennetz, Schlange, Bienenkönigthron oder steinerner Sonnenuhr bekam der Waldspielplatz beim Naturfreundehaus „Am Knittelberg“ oberhalb von Grötzingen ein völliges neues Gesicht. Eine Reparatur der marode gewordenen Spielgeräte des Spielplatzes war nicht sinnvoll, erhalten blieben nur zwei Klettertürme mit Hängebrücke.

Entstanden ist für 100.000 Euro ein Spielraum für Klein und Groß, der die Themen Bienenleben und Reptilien aufgreift und sich damit in die Landschaft des Knittelbergs integriert. Neue Spielgeräte, darunter auch ein Bienenhaus mit Waben, Nestschaukeln und eine Blattform finden die Kinder, ihre Eltern Sitzgelegenheiten.
Dank weiterer 10.000 Euro aus dem Grötzinger Erbschaftsfonds, der Unterstützung der Ortsverwaltung und des Ortschaftsrats wurden Tischtennisplatte, Fußballnetze und Volleyballnetz erneuert. Für all das holte das Forstamt ebenso die Naturfreunde wie das Kinder- und Jugendhaus in das Boot.

Die Umsetzung der vom Büro „Stadt + Natur“ (Freudenstadt) ausgearbeiteten Planung war echte Teamarbeit des ganzen Amts samt der Eigenleistungen im Wert von 30.000 Euro der Forstwirt-Auszubildenden unter der Leitung Frank Webers. Dazu kam die Arbeit der Jugendlichen der diesjährigen 72-Stunden-Aktion des BDKJ (Bund der Deutschen Katholischen Jugend), der Freiwilligen Feuerwehr und eines "Sonnenuhrmachers".

Als „Lernort Natur"“kann der Platz künftig in Zusammenarbeit mit Waldpädagogik und Naturfreunden die Neugier auf die Natur auf dem Knittelberg wecken. Mit von der Partie bei der offiziellen Übergabe waren jüngst Bürgermeisterin Bettina Lisbach, die sich freute, dass man sich bei der Gestaltung an Fauna und Flora der Umgebung orientierte, Forstamtsleiter Ulrich Kienzler und Projektleiter Stefan Lenhard. -cal-/red-

 
 

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