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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 30. August 2019

KombiNews: Voller Einsatz in Ferien

DIE ALTE KRIEGSSTRASSENUNTERFÜHRUNG westlich des Karlstors wird zur Realisierung der Kombilösung abgebrochen. Foto: KASIG

DIE ALTE KRIEGSSTRASSENUNTERFÜHRUNG westlich des Karlstors wird zur Realisierung der Kombilösung abgebrochen. Foto: KASIG

 

Die Arbeiten für den Auto- und den Bahntunnel gehen weiter

Der Umbau der Kriegsstraße kennt ebenso wenig die Bahntunnelarbeiten unter der Kaiserstraße samt Südabzweig keine Sommerferien. Unvermindert gehen die Arbeiten zur Realisierung der Kombilösung voran, erklärt deren Bauherrin, die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG) – und das zeigt das Baustellengeschehen.

Das Spektrum der Arbeiten auf dem 1,6 Kilometer langen Betätigungsfeld Kriegsstraße zwischen Ludwig-Erhard-Allee und Karlstor reicht vom Abriss älterer Bauwerke über den beginnenden Gleisbau bis zur Herstellung der Decke des für Kraftfahrzeuge durchgehend vorgesehenen Straßentunnels.

Abgeschlossen ist der Tunnelrohbau bereits in den Baufeldern O1 in der Ludwig-Erhard-Allee und W2, zwischen Ritter- und Lammstraße. In O2 am Mendelssohnplatz wird an den letzten Abschnitten von Tunnelaußenwänden, Mittelwän-den und Tunneldecke gearbeitet. Wo der Tunnel bereits fertig gestellt ist, beginnt der Einbau des Gleisvierecks auf der Straßenkreuzung sowie gleichzeitig mit diesem Neueinbau und der damit verbundenen Neuausrichtung der Gleise in der südlichen Fritz-Erler-Straße die Gestaltung der endgültigen Oberfläche.

Für O3 läuft die Kampfmittelsondierung, in W4 die Dichtigkeitsprüfung. Darum soll der Aushub in diesen beiden Baufeldern erst im September beginnen. Als letztes Beispiel zum Komplex Kriegsstraße – W1: In dessen östlichem Teil hat die Herstellung der Weichgelsohle begonnen, im westlichen sind noch die Reste der bisherigen Kriegsstraße zu entfernen.

Indes wird im Kontext Bahntunnel unter anderem am Europaplatz der Nordwest-Treppenabgang mit der Betonmauer hergestellt, die die Treppe dort umgeben und Fußgänger vor dem Absturz schützen soll. Gegenüber, auf dem südlichen oberirdischen Bahnsteig der Haltestelle Europaplatz, werden wie an den Halten Lammstraße, Marktplatz, Kronenplatz und Durlacher Tor Rauch-Wärme-Abzug-Öffnun-gen eingebaut zur Entlüftung der U-Stationen im Notfall.

Der Gleisbau ist nach dem ersten Drittel zwischen Gleisdreieck und Rampe Durlacher Allee sowie dem zweiten zwischen Gleisdreieck und Rampe Mühlburger Tor auf der Zielgeraden: Im Süd-Ast zwischen Gleisdreieck und Rampe bis Augartenstraße wird am zweiten, dem in Längsrichtung östlich liegenden Gleis gearbeitet. Parallel sind Monteure für die Wandverkleidung unterwegs und verlegen unter anderem die bis zu 70 Kilogramm schweren Betonwerksteine auf den Bahnsteigen. -red-/-mab-

 
 

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