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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 20. September 2019

IKEA: Richtfest für neues Einrichtungshaus

IKEA INVESTIERT rund 80 Millionen Euro in das Einrichtungshaus an der Durlacher Allee, 200 neue Arbeitsplätze sollen entstehen. Foto: MMG

IKEA INVESTIERT rund 80 Millionen Euro in das Einrichtungshaus an der Durlacher Allee, 200 neue Arbeitsplätze sollen entstehen. Foto: MMG

 

Eröffnung an der Durlacher Allee Mitte nächsten Jahres

„Wenn unsere schwedischen Kollegen traditionell das Midsommar Fest am 20. Juni feiern, werden wir auch schon mal die ersten Getränke kalt stellen“, wollte sich IKEA-Expansionschef Johannes Ferber beim Richtfest vorige Woche nicht auf den Tag genau festlegen, wann das Einrichtungshaus an der Durlacher Allee eröffnet wird.

Aber die Mitte nächsten Jahres bleibt fest im Blick. Ein Jahr nach der Grundsteinlegung liege man vor dem Zeitplan. Der Rohbau ist fast fertig, die ersten blauen Fassadenelemente und ein Großteil der Glasfassade sind bereits montiert. Die Gebäudehülle wird vor dem Winter geschlossen sein. Ab November beginnt die Montage des „weißen Fassadenkleides“, das aus dem Fassadenwettbewerb hervorging. Die technische Gebäudeeinrichtung und der Ausbau sind bereits in vollem Gange.

„Es ist fast unglaublich was in einem Jahr hier passiert ist“ zollte OB Dr. Frank Mentrup Dank und Respekt allen Beteiligten dafür, dass mit der Errichtung des „hochkomplexen Bauvorhabens“ ein jahrzehntelanges Ringen abgeschlossen werden konnte. Das auf einer ehemaligen Mülldeponie und späteren „trostlosen Gewerbebrache“ errichtete Gebäude sei ein Stück Neugestaltung des Stadteingangs und biete den besonderen Reiz, Mobilitätskonzepte zu erproben. „Nirgendwo sonst in Deutschland liegt die Haltestelle lediglich wenige Meter von unserem Eingang entfernt. Zwei Straßen- und zwei S-Bahnlinien auch mit überregionaler Anbindung halten direkt vor dem Eingang“, sieht der zukünftige Einrichtungshauschef Tim Geitner ideale Standortbedingungen. Neben den bewährten Lieferangeboten werde es auch Möbeltaxen und Fahrradkuriere geben. Für die radelnden Kunden seien über 300 Fahrradstellplätze vorgesehen. Neben Ladestationen für E-Bikes ist auch für E-Autos Platz für vier Ladestationen mit jeweils  zwei Anschlüssen eingeplant.  -fis-

 
 

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