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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 20. September 2019

Kultur: „Ein glitzerndes Kleinod“

DIE MARKE „Kultur.Gut.Grötzingen“ präsentierten (v. l.) Designer Lutsch, Dr. Susanne Asche, Karen Eßrich, Dr. Albert Käuflein und Klaus Hoffmann (KTG).  Foto: MMG

DIE MARKE „Kultur.Gut.Grötzingen“ präsentierten (v. l.) Designer Lutsch, Dr. Susanne Asche, Karen Eßrich, Dr. Albert Käuflein und Klaus Hoffmann (KTG). Foto: MMG

 

Neue Kulturmarke „Kultur.Gut. Grötzingen“ wirbt nun für vielfältige Szene vor Ort

Ausstellungen der Künstlerinnen Petra Argast, Natascha Brändli und Nicole Bellaire, das neue Hoftheater mit „Happy“ von Doris Dörrie, ein Gebet an der Stele zur Pogromnacht, Konzerte des Zupforchesters und zum Beethovenjahr, Naturtermine.

Grötzingen bietet und beherbergt all das und viel mehr sowie als zentrale Kulturorte demnächst das frisch renovierte Rathaus für Geschichte und Malerkolonie und neu das Kunstfachwerk N6 für zeitgenössische und moderne Kunst. Beiträge für ein aus vielen Richtungen befeuertes, qualitätsvolles Kulturleben. Damit das in der Öffentlichkeit präsent ist, wurde nun die Kulturmarke „Kultur. Gut. Grötzingen“ ins Leben gerufen. Ab sofort soll sie für den ebenso malerischen wie lebendigen Kulturort werben. Das bisherige „Malerdorf“ geht darin auf.

„Mit ‚Kultur. Gut. Grötzingen’ ist es gelungen, den Brückenschlag zwischen historischer Tradition und aktuellen kulturellen Entwicklungen im Stadtteil in einer Marke abzubilden“, erklärte Kulturbürgermeister Dr. Albert Käuflein am Montag bei einem Mediengespräch im dortigen Rathaus. „Grötzingen ist ein wichtiger Teil der Karlsruher Kulturlandschaft. Die Erarbeitung des Stadtteilkulturkonzeptes und die Entwicklung der neuen Kulturmarke stehen für die gute und enge Zusammenarbeit zwischen Kulturamt, Ortsverwaltung und Kulturschaffenden in Grötzingen, einem Kleinod, das glitzert. Viele Bürgerinnen und Bürger brachten sich ebenfalls in den Prozess ein“, ergänzte Kulturamtsleiterin Dr. Susanne Asche, was Hans Dehnicke,  Vorsitzender der AG Grötzingen, gerne bestätigte.

Anknüpfend an das städtische Kulturkonzept 2025 arbeitete eine Expertenkommission aus Kunst, Kultur, Politik und Wirtschaft in einem mehrstufigen Prozess heraus, welche Bedeutung die Kultur in Grötzingen für die Menschen hat und wie die Marke identitätsstiftend für sie wirken kann. „Gut visualisiert und aussprechbar“ hat sie die Kommunikationsagentur publicc mit Christian Lutsch umgesetzt. Hinter uns liegt eine wahre „Herkulesaufgabe“, verriet  Ortsvorsteherin Karen Eßrich. „Wir wollen möglichst alle Grötzinger Kulturvereine, Künstler und Kreativschaffenden ansprechen, so dass diese die Marke mittransportieren und ein stärkeres Wir-Gefühl entsteht.“ Sie ist Teil der Kampagne „Kultur in Karlsruhe“, die national Aufmerksamkeit erregt habe, ist der Geschäftsführer der Karlsruhe Tourismus GmbH (KTG), Klaus Hoffmann, stolz.  Gemeinsam wollen alle Kultureinrichtungen so die Menschen in Karlsruhe, in der Region und darüber hinaus für  ihr vielfältiges Angebot interessieren. -cal-

 
 

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