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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 27. September 2019

Jubiläum: ZKM feiert 30 Jahre

DAS ZKM als weltweit einmalige Institution blickt nach 30 Jahren auf seine Anfänge und Entwicklung sowie wegweisende Ausstellungen zurück. Foto: Fränkle

DAS ZKM als weltweit einmalige Institution blickt nach 30 Jahren auf seine Anfänge und Entwicklung sowie wegweisende Ausstellungen zurück. Foto: Fränkle

 

Festivalwochenende

Das Zentrum für Kunst und Medien feiert „30 Jahre ZKM“ vom 4. bis 6. Oktober. In dem dreitägigen Programm werden chronologisch die Highlights aus 30 Jahren ZKM präsentiert.

1989 von visionären Bürgerinnen und Bürgern initiiert, mit der Mission die klassischen Künste ins digitale Zeitalter fortzuschreiben, agiert es auch 30 Jahre später als außergewöhnliche Kulturinstitution für das 21. Jahrhundert. Das Jubiläum ist nicht nur Anlass, mit der Ausstellung „Writing the History of the Future“ seine einzigartige Sammlung, sondern mit einem langen Jubiläumswochenende seinen Geburtstag mit den wichtigsten Gästen zu zelebrieren: seinen Besucherinnen und Besuchern.

Mit der Hervorhebung von besonderen Ausstellungen, Projekten und Produktionen soll die beachtliche und bedeutende Arbeit der Personen gewürdigt werden, die das ZKM geprägt haben. Konzerte, Installationen und Gesprächsrunden inklusive. Das Festival bietet etwa die einmalige Gelegenheit, den Institutschefinnen und -chefs aus der Entstehungszeit  zu begegnen und einen Rückblick auf die Gründungsgeschichte zu werfen. Die größten Ausstellungshighlights und Veranstaltungen kommen zur Sprache, ebenso werden auch einige Installationen noch einmal zum Leben erweckt.

Bei freiem Eintritt sind alle eingeladen, die aktuellen Ausstellungen – die Sammlungspräsentation „Writing the History of the Future“, „respektive Peter Weibel“ (Besprechung folgt), „zkm_game-play. the next level“ sowie „Edge of Now“ zu erkunden. Das Jubiläumsfestival startet am Freitag, 4. Oktober, um 10.30 Uhr mit einer Adaption von Györgi Ligetis Komposition „Poème symphonique für 100 Meisterwerke“ – 100 Metronome geben eine überraschende wie überwältigende akustische Einstimmung in das Wochenende. Instituts- und Abteilungsleitungen der ersten Stunde geben einen spannenden Rückblick auf die legendären Multimedialen, die Anfänge des Medienmuseums und Herausforderungen in der damals noch jungen Forschung zu Neuen Medien. Am Samstag bilden ab 10 Uhr die Vorträge von Götz Adriani zur Geschichte des Museums für Neue Kunst und von Peter Weibel zur Ausstellung „net_condition“ besondere Highlights zur Anfangszeit. Dem Gespräch von Birgit Mersmann mit Peter Weibel zu den Gedankenausstellungen „Iconoclash“, „Making Things Public“, „Reset Modernity“ und ein Ausblick auf das Projekt „Critical Zones“ als Fortführung der Ausstellungen, die zusammen mit dem Soziologen und Philosophen Bruno Latour entwickelt wurden, gilt besonderes Augenmerk. Am Sonntag bietet die Kuratorinnenführung mit Margit Rosen  spannende Einblick in die Sammlungsausstellung. Die transdisziplinäre Forschungs- und Entwicklungsplattform des Hertz-Labors unter der Leitung von Ludger Brümmer präsentiert in einem Gespräch einen Blick auf die Zukunft der künstlerischen Forschung. Zum Abschluss sprechen Politikerinnen und Politiker sowie weitere Persönlichkeiten, die mit dem ZKM verbunden sind, bei Impulsvorträgen oder Diskussionsrunden sowohl über die Entstehung und Geschichte des ZKM sowie über seine Zukunft. -red/cal-

 
 

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