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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 27. September 2019

KombiNews: Elektriker im Verborgenen gefragt

DIE REALISIERUNG der Kombilösung nimmt weiter in beiden Hauptfeldern Gestalt an. Für den Bahntunnel unter Kaiserstraße und Südabzweig wie für die neue Kriegsstraße, hier mit Aushub. Foto: KASIG

DIE REALISIERUNG der Kombilösung nimmt weiter in beiden Hauptfeldern Gestalt an. Für den Bahntunnel unter Kaiserstraße und Südabzweig wie für die neue Kriegsstraße, hier mit Aushub. Foto: KASIG

 

Innenausbau und Verlegen von Leitungen unter Kaiserstraße / Autotunnel wächst

Sie arbeiten weit weniger auffällig natürlich als die Kraftfahrzeugtunnelbauer in der Kriegsstraße und auch als etwa die Kollegen vom Gleisbau oder die Monteure, die die Betonwerksteine auf den Bahnsteigoberflächen verlegen oder in die Unterkonstruktionen an den Haltestellenwänden einhängen. Aber von der Perfektion ihrer Arbeit hängt in hohem Maß der reibungslose Betrieb des Bahntunnels unter Kaiserstraße und Via Triumphalis ab: Elektriker sind seit Monaten und wohl noch Monate in den künftigen unterirdischen Haltestellen der Kombilösung im Zuge des Innenausbaus unterwegs. Um Kabel in Leerrohre zu ziehen, diese Kabel in Betriebsräume zu führen und dann entsprechende Endgeräte oder Schalter miteinander zu verbinden.

Rund 800 Kilometer elektrischer Leitungen sollen es am Ende sein, erklärt die Karlsruher Schienenin-frastruktur-Gesellschaft (KASIG) als Bauherrin der Kombilösung.  Der Fahrstrom gehört ebenso zur elektrischen Ausrüstung wie der Strom für Kommunikationsanlagen – etwa Brandmeldeeinrichtungen – oder die für Licht, Rolltreppen, Aufzüge notwendige Elektrizität. Nun müssen die Elektriker die anderen Handwerker überholen. Denn bevor wie zurzeit in Durlacher Tor und Kronenplatz die Verkleidung unter die Haltestellendecke montiert wird, muss die Elektroinstallation abgeschlossen sein. Auf der Ost-West-Achse zwischen Durlacher und Mühlburger Tor sind die Gleisbauer schon fertig. Die Montage der Betonwerksteine zur Innengestaltung der Haltestellen läuft noch in Ettlinger Tor und Kongresszentrum.
Beim Umbau der Kriegsstraße für neue Bahntrasse oben und Kraftfahrzeugtunnel darunter geht es auch weiter gut voran. Alle Baufelder nähern sich zumindest dem Ingenieur-, dem eigentlichen Tunnelbau, während östlich des Mendelssohnplatzes die Lücke zwischen dem Tunnelabschnitt samt Rampen in Baufeld O1 und den zuletzt hergestellten Tunnelbereichen in O2 immer kleiner wird. Der schon zu Beginn hergestellte Tunnelabschnitt in W2 zwischen Ritter- und Lammstraße verlängert sich ostwärts zum Ettlinger Tor: Oben tut sich aber auch weiter einiges. So entstehen Gleis- und Straßenkreuzung am Mendelssohnplatz. -red-/-mab-

 
 

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