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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 27. September 2019

Naturschutzzentrum: Bauhaus in der Natur

AUF DER ALTRHEININSEL strahlten Bürgermeister Lisbach (3. v. l.) und Käuflein (2. v. l.). Foto: Knopf

AUF DER ALTRHEININSEL strahlten Bürgermeister Lisbach (3. v. l.) und Käuflein (2. v. l.). Foto: Knopf

 

Offene Tür auf Rappenwört / Kreatives und Vogelschau

„Bauhaus trifft Natur“: Damit lud das Naturschutzzentrum Karlsruhe-Rappenwört (NAZKA) zum großen Familienfest.

Die Einrichtung ist im lupenreinen Bauhaus-Stil mit Turm, klaren, kubistischen Formen, weißem Farbkonzept und transparenten Fenstern über Eck geschaffen worden. Mit dem Rheinstrandbad wurde die frühere Vogelschutzwarte 1929 auf der Altrheininsel realisiert. „Hier werden Kultur und Natur wunderbar in Verbindung gebracht. In der Landschaft gibt es viele geschützte Arten. Zudem finden hier immer wieder Lesungen und Ausstellungen statt“, würdigte Bürgermeisterin Bettina Lisbach vor einem Rundgang über das Areal. Die Umweltdezernentin sprach von Erweiterungsplänen bei Realisierung des Polders. Während jüngst beim „Tag des offenen Denkmals“ zum 100. Bauhaus-Geburtstag architektonische Merkmale im Fokus standen, ging es nun um Familienspaß. Kinder konnten sich in Filzerei, Schreinerei, Wasserwerk betätigen. Highlight war die Falkner-Präsentation von Uhu, Turmfalke, Habicht. Auch eine Diashow zu ursprünglichen, deutlich größeren Plänen von NAZKA und Rheinstrandbad (einst im Volksmund „Banane“ genannt) informierte gut. NAZKA-Geschäftsführer Andreas Wolf: „Das Bauhaus-Erbe in Rappenwört folgt den Meisterhäusern in Dessau, die ebenfalls mitten in der Natur gebaut wurden.“ -voko-

 
 

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