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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 27. September 2019

Stadtraum: Beim Park(ing) Day mussten Autos Aktionen weichen

BUNT GEMISCHT BESETZTEN Organisationen, Unternehmen, Parteien und Institutionen die Parkflächen im nördlichsten Abschnitt der Karlstraße, um zu zeigen, was ohne Autos möglich wäre. Foto: MMG

BUNT GEMISCHT BESETZTEN Organisationen, Unternehmen, Parteien und Institutionen die Parkflächen im nördlichsten Abschnitt der Karlstraße, um zu zeigen, was ohne Autos möglich wäre. Foto: MMG

 

Alle Plätze belegt

Ein ungewöhnlich blechfreies Bild bot sich am vergangenen Freitag im nördlichsten Abschnitt der Karlstraße. Parkplätze dort waren nicht mit Autos belegt, auf den vorhandenen Flächen bot sich vielmehr eine bunte Szenerie aus Mitmachaktionen, Infoständen und entspanntem Beisammensein dar.

Anlass war der seit 2005 weltweit in vielen Städten begangene „Park(ing) Day“, zu dem seit fünf Jahren auch Aktionen in Karlsruhe stattfinden. An diesem Tag soll aktiv über die Umgestaltung urbaner Räume nachgedacht werden. Dazu werden Parkflächen kurzfristig zu grünen Oasen, Pflanzinseln, Gastronomie-, Sitz- oder Fahrradabstellflächen umgewidmet.

Neben dem zentralen Standort in der Karlstraße waren Organisationen, Institutionen oder Anwohner dieses Jahr auch in der Hirsch-, Kreuz-, Frühlings-, Schützen-, Marien-, Wald- und Steinstraße aktiv. In Durlach und Grötzingen kamen Parkplätze in der Marstall- beziehungsweise Niddastraße hinzu. Über „deutlich mehr Gruppen“ als im Vorjahr freute sich Mitorganisator Christian Büttner vom ADFC, der sich beim „Park(ing) Day“ auch für die Kampagne #MehrPlatzFürsRad stark machte. Mit einer grafischen Simulation des Karlstraßenabschnitts als Fußgängerzone war Johannes Schell vom Stadtplanungsamt vor Ort. Zu der Idee habe er fast durchweg positives Feedback von Befragten bekommen, die sich laut Schell zu einem Großteil am Lärm aber auch an fehlender Sicherheit störten. Konkrete Wünsche seien hingegen „mehr Bäume, mehr Bänke, mehr Aufenthaltsqualität“. -gem-

 
 

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