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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 1. November 2019

Mehrfachbeauftragung: Entwurf neuer Grötzinger Kita

PLAN FÜR NEUE KITA zeigt Architekt Christoph Klinkott unter anderem Amtsleiterin Sick (r.) und Vize-Ortsvorsteher Tamm (2.v.r.). Foto: Fränkle

PLAN FÜR NEUE KITA zeigt Architekt Christoph Klinkott unter anderem Amtsleiterin Sick (r.) und Vize-Ortsvorsteher Tamm (2.v.r.). Foto: Fränkle

 

Nach Jahren aufwendiger Grundstückssuche und nun einer erfolgreich absolvierten Mehrfachbeauftragung rückt die ersehnte neue, viergruppige Kindertagesstätte Ringelberghohl für Grötzingen in Sicht. Auf Grundlage ihres gemeinsamen Entwurfs planen und umsetzen sollen den Neubau die Karlsruher Büros Klinkott Architekten und Freier Landschaftsarchitekt Stefan Helleckes.

Einstimmiger Beschluss der Jury, betonte die Leiterin des federführenden Amts für Hochbau und Gebäudewirtschaft, Anne Sick, bei einer Präsentation am Montag im Grötzinger Rathaus. Dort sind alle Entwürfe noch bis Sonntag öffentlich und frei einsehbar, täglich von 13 bis 19 Uhr, auf Anfrage (0721/948510) auch vormittags.

Den Höhenunterschied eines Geschosses gilt es das künftige Gebäude entlang auszugleichen. Das Plan-Areal beidseits fünf Meter erweitern zu dürfen, war essenziell. Sick: „Ohne diese Vergrößerung hätten wir hier nicht bauen können.“ Der wachsende Betreuungsbedarf, auch anhand positiver Bevölkerungsprognosen, erfordert mehr Kapazität über die neue Kita. „Froh, dass wir einen großen Schritt vorangegangen sind“, hofft nicht nur der stellvertretende Ortsvorsteher Titus Tamm auf ein Einbringen in den Etat 2023/24, um möglichst Mitte 2023 mit mindestens eineinhalb Jahren Bauzeit loszulegen.

Dem ansteigenden, der Einrichtung namensgebenden Weg gemäß konzipiert, gefiel das von Anfang an eng kooperierende Duo, das schon mehrere Kitas vorweisen kann, auch mit einem Winkel-Ansatz für die Innengestaltung. Lange Flure, die zum Rennen verleiten, sind vermieden und in einer Ecke Küche, auch extern nutzbarer Mehrzweckraum und Technik, in der anderen die Gruppenräume gut unterzubringen. All dies barrierefrei.

Die Lösung wird schallgeschützt und grün, bindet den Sick zufolge „unbedingt zu bewahrenden Baumbestand“ ein. Als Abteilungsleiterin für städtische Kitas bei der Sozial- und Jugendbehörde äußerte sich Ilona Simon „sehr zufrieden“ aus pädagogischer Sicht, auch wegen überzeugender Betreuungsmöglichkeiten für Kinder jeden Alters. -mab-

 
 

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